12.02.2010
Gemeinden werden um Sonderspenden gebeten
Der Haushalt 2009 des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden kann nicht ausgeglichen abgeschlossen werden. Darauf wies der Kaufmännische Geschäftsführer Andreas Lengwenath während der Präsidiumssitzung vom 4. bis 7.2. in Elstal hin. Er sprach von einem Minus von rund 230.000 Euro. Rechnet man die neu gezeichneten Bundesmissionsanleihen dazu, beträgt das Defizit ca. 470.000 Euro.
Das Präsidium beschloss daraufhin, alle Gemeinden um eine Sonderspende bis Mai zu bitten. Andernfalls müsse man Stellen streichen, hieß es. Dies würde „zu erheblichen Einschnitten in der inhaltlichen Arbeit führen.“ „Wir möchten keine Mitarbeiter entlassen“, sagte der Präsident des Bundes, Hartmut Riemenschneider (Marl). Aber er fügte hinzu: „Wenn wir nicht dauerhaft mehr Einnahmen erhalten, sehen wir keine andere Möglichkeit, da in den letzten Jahren die Sachkosten bereits radikal reduziert wurden.“
Julia Grundmann
Weitere Informationen über die Entwicklung und Verwendung der Spenden finden Sie hier: Bundesfinanzen
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