„Sie haben vergessen, dass sie Gott vergessen haben.“
Mit diesen Worten beschreibt der Bischof der pommerschen Landeskirche, Hans-Jürgen Abromeit, die religiöse Gemütslage vieler seiner Landsleute. Atheismus und Konfessionslosigkeit prägen den Osten Deutschlands und die dort herrschende weltanschauliche Landschaft maßgeblich mit. Christen finden sich in einem Kontext wieder, der sie vor komplexe Herausforderungen stellt.
Dieses Seminar widmet sich der Aufgabe, die Prägung und Mentalität des spezifisch ostdeutschen Atheismus zu verstehen. Wer mit seinen Mitmenschen über den Glauben reden und ihnen ein Verständnis des Evangeliums ermöglichen will, muss ihre Lebenswelt kennen und das Muster ihrer Weltdeutung nachvollziehen. Auf folgende Fragen sollen Antworten gefunden werden:
Auf dieser Grundlage fragen wir in einem zweiten Schritt, was daraus für den missionarischen Auftrag der Gemeinde Jesu zu schließen ist:
Zielgruppe: Gemeindeleitungen und Pastoren ostdeutscher Gemeinden, MitarbeiterInnen
Kosten: Bezuschusster Sonderpreis: DZ 130 € / EZ 150 €
Als Tagesreferent steht am Samstag Alexander Garth, Pfarrer der Jungen Kirche Berlin, zur Verfügung. Alexander Garth verantwortet eine innovative Gemeindearbeit, durch die atheistisch geprägte Menschen zum Glauben finden. Zuvor leitete er ein Gemeindeaufbauprojekt in Sachsen. Durch die Zusammenarbeit mit Baptistengemeinden vor Ort ist ihm der freikirchliche Kontext vertraut. Er selber stammt aus einem Dorf in der Oberlausitz und kennt die Herausforderungen eines atheistischen Umfelds aus der eigenen Lebensgeschichte.
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