Kirchengericht des BEFG

Rechtssicherheit zur Stärkung des kirchlichen Auftrags

Kircheninterne Konfliktfälle im BEFG können vor dem „Verfassungs- und Verwaltungsgericht des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.“ geklärt werden. Das Gericht verfolgt mit seiner Arbeit das Ziel, das friedliche Miteinander im Gemeindebund zu fördern, indem es stets „auf eine gütliche Einigung“ hinarbeitet. Es will Rechtssicherheit schaffen, Unrecht verhüten und so den Gemeindebund in seiner Aufgabe stärken, Zeugnis vom Evangelium zu geben. Bevor an Kirchengericht angerufen wird, müssen andere, seelsorgerliche Schiedsmöglichkeiten wahrgenommen werden. Diese und andere Grundsätze sind in der Ordnung zur Gerichtsbarkeit festgelegt, die der Bundesrat des BEFG 2012 verabschiedet hat.

Die Richterinnen und Richter müssen einer Gemeinde des Bundes angehören. Sie  werden vom Bundesrat gewählt. Das Kirchengericht besteht zurzeit aus drei Kammern:

Kammer I: Streitigkeiten aus dem Dienstrecht
Kammer II:
alle anderen Streitigkeiten mit Ausnahme der verfassungsrechtlichen Streitfälle
Große Kammer: verfassungsrechtliche Streitfälle

Besetzung der Kammern

Kammer I

Miriam Schaufelberger (Vorsitzende)
Lisa Hochhaus (stellvertretende Vorsitzende)
Menno ter Haseborg

Kammer II

Diethard Dahm (Vorsitzender)
Gerhard Jahn (stellvertretender Vorsitzender)
Dr. Anne-Kathrin Wilts

Große Kammer

Diethard Dahm (Vorsitzender)
Gerhard Jahn (stellvertretender Vorsitzender)
Menno ter Haseborg
Lisa Hochhaus
Miriam Schaufelberger
Dr. Anne-Kathrin Wilts