Finanzen des BEFG

Zur Finanzierung des Bundeshaushaltes werden vor allen Dingen der Bundesbeitrag (ehemals "Bundesmissionsbeitrag") und das Bundesopfer benötigt.

Ein Brief an alle Gemeinden und Landesverbände zur aktuellen Finanzlage des Bundes kann hier heruntergeladen werden: Brief zur Finanzsituation des BEFG

Nach dem Bundesrat haben sich etliche Gemeinden gemeldet, die sich am Sonderbundesopfer beteiligen werden. Einige Beispiele für mutmachende Äußerungen aus den Gemeinden:

  • „Nachdem ich am 24.04.10 mitgeteilt habe, dass wir das erbetene Sonderopfer nicht im Haushalt aufnehmen konnten, kann ich nun mit viel Freude einen Betrag von 1.991,- € (fast 17,- €/Mitglied) ankündigen. Es ist häufig so, dass in Zeiten, in denen vieles grau und trübe aussieht, Glaubensmut am stärksten belohnt wird.“
  • „Wie angekündigt hatten wir heute die Sondersammlung und es kamen 1700 Euro zusammen. Diese Summe wird unser Kassierer an den Bund zur Deckung des Minusbetrages überweisen. Wir sind überwältigt, was die Gemeinde doch weitergibt, wenns ums Überleben geht. Möge der Herr dieses Geld und auch die Spender segnen und zum Segen werden lassen für Viele.“
  • „Aufgrund der prekären Lage des BEFG und der fehlenden Mittel über rund 350.000 € haben wir als Gemeinde beraten und werden – über die Sonderspende von 1.088 € hinaus – noch mindestens 1.500 € an den BEFG überweisen. Die Überweisung wird aller Voraussicht nach Anfang Juni getätigt, so dass Ihr hier entsprechend kalkulieren könnt.“
  • „Als Reaktion auf den Spendenaufruf des BEFG haben wir in unserer Gemeinde eine Sondersammlung abgehalten, die bis zum heutigen Tag einen Betrag von etwa 3.300 € erbracht hat. Da erfahrungsgemäß durch Überweisungen immer noch Geldbeträge folgen, wird der Gesamtbetrag der Sondersammlung nach dem 9.5. an den BEFG überwiesen. Das Erntedankopfer unserer Gemeinde wird auch in diesem Jahr - wie in den Jahren zuvor - in ganzer Höhe dem BEFG für missionarische Aufgaben zur Verfügung gestellt werden.“

Eine Präsentation über Aufgaben und Finanzen des Bundes kann hier heruntergeladen werden: Präsentation

Die erläuternden Notizen zur Präsentation können hier heruntergeladen werden: Notizen

Wofür das Bundesopfer verwendet wird, sollen folgende Beispiele illustrieren. 

 

Bundesopfer

30% des Bundesopfers gehen in den Bereich Mission und Evangelisation.
60 % des Bundesopfers sind für den allgemeinen Bereich.
10 % des Bundesopfers werden in Bildungsarbeit investiert. 

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Bundesbeitrag

Der Bundesbeitrag dient zur Finanzierung der Arbeit des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden und wird jedes Jahr vom Bundesrat neu beschlossen.

Für das Jahr 2010 wurde der Bundesbeitrag wie folgt festgelegt:            

Neue Bundesländer:      42,00 EUR       
Alte Bundesländer:        51,00 EUR

Für das Jahr 2011 wurde der Bundesbeitrag wie folgt festgelegt:            

Neue Bundesländer:      48,00 EUR       
Alte Bundesländer:        57,00 EUR
Der jährliche Bundesbeitrag errechnet sich aus der Mitgliederzahl der Gemeinde per 31.12. des Vorjahres und dem aktuellen Beitrag pro Mitglied.

Brüdergemeinden zahlen den Bundesbeitrag direkt an die Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden.
Baptistengemeinden überweisen den Bundesbeitrag an den
Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden i.D. K.d.ö.R.
Konto: 333 08
BLZ: 500 921 00 bei der Spar- und Kreditbank Bad Homburg v.d.H.

Gerne kann der Bundesgeschäftsstelle auch eine Einzugsermächtigung erteilt werden, die hier heruntergeladen werden kann.

Damit die Zahlungen entsprechend zugeordnet werden können, sollte im Verwendungszweck die Gemeindenummer und „Bundesbeitrag / 7200“ angegeben werden.

 

Entwicklung des Bundesopfers

In den Jahren 2003 bis 2005 war es dem Bund durch rd. 1,9 Mio € Spenden im Rahmen der so genannten Aktion "3x3x3" möglich, die Schulden deutlich abzubauen. Nach Auslaufen der „Aktion 3x3x3“ konnte der Bedarf an Bundesopfern zur Finanzierung der inhaltlichen Arbeit auf rd. 1,5 Mio € reduziert werden. Zum Ende des Jahres 2009 sind jedoch ca. 670 T€ weniger als das kalkulierte Bundesopfer eingegangen. Mehr...

Schuldenabbau

Seit 2001 konnte der Bund seine Schulden wesentlich abbauen

Im Jahr 2001 hatte der BEFG Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt rd.
26 Mio € zu bedienen. Ende 2009 wird der Schuldenstand auf insgesamt rd. 10,7 Mio € abgebaut sein.

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