Ein Reisetagebuch
Dr. Michael Gruber, Leiter der Stabsstelle Kommunikation des BEFG, war Teil der deutschen Delegation, die vom 11. bis 25. August den Partnerbund des BEFG in Malawi besucht hat. Wen er dort traf, was er erlebt hat und welche Eindrücke er wieder mit nach Hause genommen hat - das lesen, hören und sehen Sie in seinem Reisetagebuch hier auf dieser Seite.
Mehr Informationen zur Partnerschaft mit Malawi unter:
18:00 Uhr, Flughafen Berlin-Tegel
6:15 Uhr, Bole International Airport, Addis Abeba (Äthiopien)
16:30 Uhr, auf der Straße von Lilongwe nach Blantyre
So, jetzt sind wir auf malawischem Boden! Die Begrüßung nach der Landung in der Hauptstadt Lilongwe war sehr herzlich. Vincent Chirwa, der die Partnerschaft mit dem BEFG für die BACOMA koordiniert, und BACOMA-Generalsekretär Simon Mkamanga haben unsere zehnköpfige Delegation am Flughafen abgeholt und uns mit einem großen Willkommenstransparent überrascht. Auf der Fahrt durch Lilonge sind wir dann mit unserem Bus an den Regierungsministerien und dem schmucken Parlamentsgebäude, dessen Kuppel auf die Entfernung ein wenig an den Reichstag in Berlin erinnert, vorbei gekommen. Unser erster Stop hat uns in ein Restaurant und einen Supermarkt geführt, wo wir uns mit Teigtaschen und Wasser für die vierstündige Fahrt nach Blantyre gerüstet haben. Klasse ist, dass wir einen Bus haben, der groß genug für unsere ganze Reisegruppe ist. Ursprünglich sollten wir mit drei Mietautos unterwegs sein.
Die Eindrücke auf der Fahrt sind überwältigend. Während ich diese Zeilen in meinen Laptop tippe, ziehen die typischen afrikanischen Straßenszenen an mir vorbei, die ich zum ersten Mal live erlebe. Überall geschäftiges Treiben. Frauen in farbenträchtigen Gewändern tragen Gefäße oder Getreidesäcke auf ihren Köpfen, eine Frau und mehrere Kinder pumpen an einem Brunnen Wasser, das sie in Eimern abtransportieren. Überall bietet jemand Eier, Tomaten, Getränke, CDs oder andere Dinge zum Verkauf an. An einem Holzbalken hängen in der prallen Sonne Überreste von zwei Tieren, vermutlich Ziegen – die afrikanische Version von Metzgerei. Ansonsten findet man überall am Straßenrand auch jede Menge lebendige Tiere, von „Federvieh“ über Ochsen vor einem Gespann bis hin zu Ziegen. Apropos „pralle Sonne“: Das Wetter ist ideal. Hier beginnt gerade der Sommer – mit circa 25 Grad ist es nicht zu heiß aber – gerade nach dem bescheidenen „sogenannten Sommer“ in Deutschland – richtig Sommer.
Die tief stehende Sonne taucht die Landschaft auf unserer Fahrt nach Blantyre, wo die BACOMA ihren Hauptsitz hat, nun in ein wunderschönes Licht. Während Lilongwe eher im Flachland liegt, ist die Landschaft mittlerweile hügelig bis bergig. In Blantyre, der Wirtschaftsmetropole Malawis, werden wir die nächsten Tage verbringen. Dort werden wir in Familien untergebracht sein.
12:30 Uhr, Ntokota
Wir verlassen eine Hauptstraße, fahren mehrere hundert Meter über die staubigen Straßen des kleinen Dörfchens Ntokota, das circa 25 Kilometer südöstlich von Blantyre in einer Gegend liegt, die im Gegensatz zur großen Wirtschaftsmetropole sehr ländlich geprägt ist. Unser Ziel: die kleine Baptistengemeinde, wo mehrere Dutzend Männer, Frauen und Kinder uns herzlich begrüßen. Wir laufen durch ein Spalier fröhlich tanzender und singender Menschen und nehmen vorne im „Gottesdienstraum“ Platz. Das Kirchengebäude besteht aus dicken Bambusstäben, die ein mit Stroh gedecktes Dach tragen. Vincent Chirwa, der Koordinator der Partnerschaft zwischen der BACOMA und dem BEFG, stellt alle deutschen Gäste einzeln ausführlich in der Landessprache Chichewa vor, jeweils gefolgt von lautem Applaus der Gemeinde. Zwei Chöre geben mehrere Lieder zum Besten. Ein junger Mann gibt ein Zeugnis, wie er zum Glauben an Gott gefunden hat. Volker Bohle, der Koordinator auf deutscher Seite, bedankt sich bei der Gemeinde für die Gastfreundschaft und überreicht eine kleine Urkunde als Erinnerung an den Besuch. Am Ende laufen alle anwesenden Malawier in einer Reihe an den deutschen Gästen vorbei und schütteln jedem Einzelnen die Hand.
Insgesamt dauert unsere Stippvisite vielleicht eine gute halbe Stunde, doch die Eindrücke sind so intensiv, dass sie sicherlich lange anhalten würden. „Würden“, denn es bleibt kaum Zeit, das Erlebte nachwirken zu lassen: Bereits 20 Minuten später folgt der nächste von heute insgesamt drei Gemeindebesuchen. Die Arbeit der 33 Bundesgemeinden der Baptist Convention of Malawi in dieser Region wird von Barnett Kachaso, einem Heimatmissionar der Convention, unterstützt. Er reist von Gemeinde zu Gemeinde, hält Bibelstunden und Gottesdienste und bildet Gemeindeleiter aus. Ingesamt gehören zur BACOMA übrigens knapp 2.000 Gemeinden mit circa 200.000 Mitgliedern.
Tembenu Baptist Church
16:45 Uhr, Nsanje
Interview mit Volker Bohle und Vincent Chirwa, Koordinatoren der Partnerschaft zwischen BEFG und BACOMA
Vor dem Rathaus in Blantyre
Costly Chanza, Direktor für Stadtentwicklung in Blantyre, berichtet darüber, welchen Beitrag Baptisten für die Stadtgesellschaft der großen Wirtschaftsmetropole leisten.
15:30 Uhr, auf der Straße von Senga Bay nach Mzuzu
Auch heute verbringen wir viel Zeit auf der Straße. Gestern haben wir uns nach mehreren Gemeindebesuchen, dem Gespräch mit dem Stadtentwicklungschef im Rathaus in Blantyre und der Besichtigung der BACOMA-Zentrale auf den Weg in Richtung Mzusu gemacht. Dort beginnt morgen die Ratstagung der BACOMA, auf der der Partnerschaftsvertrag mit dem BEFG nun auch auf malawischem Boden unterzeichnet wird. Auf halber Strecken haben wir in Senga Bay direkt am Lake Malawi übernachtet. Heute Abend kommen wir in Mzusu an. In zwei Tagen knapp 700 Kilometer, das ist eine Menge auf Malawis engen Straßen mit ihren vielen Schlaglöchern.
Auf dem Weg haben wir uns vorhin noch die Baptist Medical Clinic in Senga Bay angeschaut. Die Klinik wurde in den 70er Jahren von baptistischen Missionaren gegründet und gehört seit 2001 der BACOMA. Sie hat unter anderem eine Ambulanz und ein eigenes Labor, kümmert sich um AIDS-Prävention und bietet Zahnbehandlungen an. Im vergangen Jahr wurden knapp 27.000 Patientinnen und Patienten versorgt, 10.000 davon waren Kinder unter fünf Jahren. Im Gespräch hat mir Margaret Nyika, die das Krankenhaus seit zehn Jahren leitet, die Grundsätze des Baptist Medical Center erläutert. Das Team der Einrichtung setzt sich für die Ärmsten unter den Armen ein, um ihnen Gottes Liebe zu bringen. Den 44 Mitarbeitern ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und auf die Patienten individuell einzugehen. Die Einrichtung leistet nicht nur einen Beitrag zur medizinischen Versorgung in der Region: Regelmäßig bekommen hier Bedürftige eine warme Mahlzeit. Und oft legen die Mitarbeiter selbst Geld zusammen, um Menschen in deren Armut finanziell zu unterstützen. 90 Prozent der Patienten sind Muslime. Nicht selten kommt es vor, dass ein Patient sich zum christlichen Glauben bekehrt, wie Margaret Nyika weiter berichtet.
Auf der Weiterfahrt haben wir danach in Siya-Siya, circa 20 Kilometer außerhalb von Salima, noch eine Baustelle besichtigt, wo der Landesverband Central East der BACOMA ein Tagungszentrum errichtet. Wie so oft in diesen Tagen wurden wir auch dort mit Gesang begrüßt. Die Textzeilen in der Landessprache Chichewa bedeuten auf Deutsch: „Wir sind gesegnet, unsere Gäste zu begrüßen, und dafür danken wir Jesus.“
11:30 Uhr, Bundesratstagung der BACOMA in Mzuzu
Der protokollarische Höhepunkt unserer Reise steht unmittelbar bevor: die Gegenunterzeichnung des Partnerschaftsvertrags zwischen der Baptist Convention of Malawi und dem BEFG. In einem Saal in Mzuzu im malawischen Hochland sind aus allen sechs Landesverbänden der Convention mehrere hundert Pastoren, Pastorenfrauen, Gemeindemitglieder und leitende Mitarbeitende aus Gemeinden und der regionalen Arbeit zur jährlichen Bundesratstagung zusammengekommen. Beim Blick in den Saal fallen – wie schon zuvor bei den Gemeindebesuchen – gleich die anwesenden Frauen auf, von denen fast alle ein lilafarbenes Kopftuch, eine weiße Bluse und einen lilafarbenen Rock tragen – das Erkennungsmerkmal der Frauenarbeit der BACOMA.
Bereits zuvor haben die deutschen Gäste sich vorgestellt, über ihre Arbeit daheim berichtet und „Auf Seele Gott zu loben“ und andere im deutschen Baptismus beliebte klassische Lieder zum Besten gegeben. Ein Vertreter der BACOMA zieht nun mit einer malawischen Flagge ins Plenum ein. Als Vertreterin des BEFG trägt anschließend Sandra Wagner eine deutsche Flagge in den Saal, gefolgt von den anderen Mitgliedern der Delegation. Dann kommen BACOMA-Präsident George Mwase und Generalsekretär Simon Mkamanga zusammen mit BEFG-Präsident Hartmut Riemenschneider zur Unterzeichnung auf die Bühne.
Es folgt die Überreichung der Gastgeschenke. Hartmut Riemenschneider übergibt seinem malawischen „Amtskollegen“ eine hochwertig gestaltete Collage mit Bildern aus dem BEFG – darunter ein Foto der Bundesratstagung 2011, auf der die Partnerschaftsvereinbarung auf deutschem Boden unterzeichnet wurde. Hartmut Riemenschneider und Regina Claas erhalten jeweils eine kunstvolle Holzschnitzarbeit in der Form der malawischen Landkarte.
Weitere Fotos der Unterzeichnungs-Zeremonie
Zum anschließenden Mittagessen sind die deutsche Delegation und leitende Mitarbeitende des malawischen Bundes ins Haus von BACOMA-Präsident George Mwase eingeladen. Zu den vielen exotischen Erfahrungen des Tages gehört für die deutschen Gäste neben dem mitreißenden afrikanischen Lobpreis zuvor die Tatsache, dass mehrere Frauen das Essen im Garten von Herrn Mwase kochen.
19:45 Uhr, Bundesratstagung der BACOMA in Mzuzu, Auftritt des Frauenchors
11:15, Bundesratstagung der BACOMA in Mzuzu
Interview mit BACOMA-Präsident George Mwase
9:00 Uhr, Sonda Baptist Church, Mzuzu
Am heutigen Vormittag trennen sich die Wege der Mitglieder der deutschen Delegation. Hartmut Riemenschneider, Regina Claas und Christoph Stiba fliegen zurück nach Deutschland. Die anderen Reiseteilnehmer besuchen Gottesdienste in verschiedenen Gemeinden in Mzuzu. Jeder hat dafür eine Predigt oder eine Andacht vorbereitet. Mich holt Pastor Steven Silungwe mit einem Auto ab, das er extra dafür ausgeliehen hat. Normalerweise läuft er von seinem Haus eine Stunde in die Gemeinde. Wir fahren mehrere Kilometer über staubige Pisten durch dicht besiedelte Außenbezirke von Mzuzu. Überall schauen Menschen unserem Auto hinterher, manche Kinder zeigen mit dem Finger auf mich. Als „Mzungu“, was auf Chichewa „Weißer“ heißt, falle ich hier auf. Es ist ein sehr freundliches Interesse, viele lachen und winken mir zu.
In dem einfachen Gemeindegebäude angekommen, bekomme ich eine Platz ganz vorne angeboten – ich sitze den Gemeindemitgliedern gegenüber. Bei der Begrüßung und während des ganzen Gottesdienstes betont Pastor Silungwe immer wieder, welch große Ehre mein Besuch für die Gemeinde sei. Die Herzlichkeit der Menschen ist ansteckend. Und die Auftritte des Jugend- und des Frauenchors sowie die gemeinsamen Lieder begeistern mich, wie so oft in diesen Tagen. Meine Predigt über den Tod und die Auferweckung von Lazarus übersetzt der Pastor in Chichewa. Zwischendurch rufen die Gemeindemitglieder immer wieder „Halleluja“ und „Amen“, um Aussagen aus meiner Auslegung zu unterstreichen. Gegen Ende des Gottesdienstes bittet mich Pastor Silungwe nach vorne, seine Frau Christina legt mir zwei farbenträchtige Tücher um, die in verschiedenen Blautönen gehalten sind. Es ist das Geschenk der Gemeinde an mich.
Diese Großzügigkeit bewegt mich, macht mich nachdenklich, ja sie beschämt mich fast ein wenig, nachdem mir Pastor Silungwe beim anschließenden Essen in seinem Haus über seinen Alltag berichtet. Für seine Gemeindearbeit bekommt er kein Geld, sie ist sein Ehrenamt. Montags, mittwochs und freitags fahren er und seine Frau gemeinsam auf einem Fahrrad anderthalb Stunden lang, um einen Acker zu bestellen, den sie gemietet haben. Wenn die Kinder Schulferien haben, arbeiten sie auf dem Feld mit. Da die neunköpfige Familie nur ein Fahrrad hat, müssen sie dann dreieinhalb Stunden laufen, pro Richtung. Der Ertrag der Arbeit. Mais, wird nicht verkauft sondern dient der Ernährung der Familie. Andere Kosten decken die Silungwes mit dem Einkommen des ältesten Sohns Mike, der als Taxifahrer arbeitet. Eigentlich will er Pastor werden, wie der Vater, doch die Studienkosten am Theologischen Seminar in Lilongwe, umgerechnet circa 150 Euro pro Semester, kann er sich nicht leisten. Wir haben hier in Malawi Gemeindemitglieder getroffen, die einen deutlich höheren Lebensstandard haben, und solche, die in noch einfacheren Häusern als die Silungwes leben. Trotz der offensichtlichen finanziellen Herausforderungen bietet man mir hier ein fulminantes Mahl mit Erbsen, einer Art Pommes Frites aus der Pfanne, Sandwiches und Salat an, dazu Coca Cola. Zum Abschied bekomme ich noch ein T-Shirt geschenkt, das der Hausherr persönlich mit dem Schriftzug „BACOMA & GBU“ (für German Baptist Union) gestaltet hat. Die tiefgründigen Gespräche, die Begegnungen, die Herzlichkeit, die echte Freude der Menschen am Austausch, all das waren wertvolle Erlebnisse. Dieser Vormittag wird mir lange in Erinnerung bleiben.
Lobpreis in der Sonda Baptist Church
17:45 Uhr, Kameme Baptist Church
Interview mit Ulrich Wagner, Vorsitzender des Komitees für Weltmission
Das Komitee hat die Partnerschaft mit der BACOMA initiiert. Es ist Ansprechpartner für die deutschen Missionare von EBM International, wirkt an deren Berufung mit, vertritt den BEFG in weltmissionarischen Gremien und initiiert Projekte wie Grenzenlos.
Am Ende des Interviews gibt es Musik und Tanz.
Nachdem wir am Vorabend in der Gemeinde in Kameme einen bewegenden Gottesdienst erlebt haben, verbringen wir den heutigen Tag wieder im Bus. Am frühen Abend treffen wir in Mzuzu ein, besuchen den Markt und sind am Abend bei dem deutschen Baptistenpastor Dr. Klaus Fiedler und seiner Frau, Dr. Rachel Nyagondwe Fiedler, eingeladen. Beide arbeiten als Hochschuldozenten. Dort lassen wir den langen Reisetag ausklingen.
Insgesamt legen wir in diesen Tagen mit dem Bus circa 2.500 Kilometer zurück. Einige der vielen Eindrücke, die wir „von Land und Leuten“ bekommen haben, sind in der folgenden Bilderstrecke festgehalten.
Fotostrecke: Reise-Impressionen
11:30 Uhr, Nkhata Bay
Volker Bohle, Koordinator der Partnerschaft zwischen BEFG und BACOMA, zieht im Interview eine Zwischenbilanz der Reise.
15:00 Uhr, Balaka Farm, 120 Kilometer nördlich von Blantyre
Interview mit der kommissarischen Leiterin der Farm, Clara Irene Kaiya, und ihrem Ehemann Fletcher Kaiya. Der ehemalige BACOMA-Generalsekretär steht aktuell der Pastorenschaft innerhalb des Bundes vor.
16:15 Uhr, Baptist Theological Seminary of Malawi, Lilongwe
Prof. Dr. Michael Rohde vom Theologischen Seminar Elstal (FH) berichtet über die Arbeit des Theologischen Seminars der BACOMA in Lilongwe.
13:15 Uhr, auf dem Weg zum Kamuzu International Airport, Lilongwe
In gut zwei Stunden heben wir in Richtung Addis Abeba ab. Von dort fliegen wir die Nacht durch nach Frankfurt.
Zwei intensive Wochen gehen zu Ende. Die Reise klingt aus. Nachklingen werden die Erlebnisse noch lange. Unsere Zeit hier in Malawi hat neue Perspektiven für die Partnerschaft zwischen der BACOMA und dem BEFG aufgezeigt. Zusammen mit unseren Partnern werden wir an konkreten Projekten weiterarbeiten – und darüber natürlich auch berichten.
7:45 Uhr, Flughafen Frankfurt am Main
Zurück auf deutschem Boden. Ihnen vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Reisetagebuch!
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15.05.13Wie gefällt Ihnen der Internetauftritt baptisten.de? Ihre Meinung interessiert uns - schreiben Sie uns gerne! feedback(at)baptisten.de