Anders wohnen - besser leben

Die Baugenossenschaft

als Hilfe zur Realisierung von gemeindenahen, generationsübergreifenden Wohnprojekten

Bundesbaugenossenschaft

Kennen Sie das:

• Sie kommen von der Arbeit oder von einer Veranstaltung nach Hause und niemand ist da, mit dem Sie Ihre Eindrücke teilen können?

• Sie stellen fest, dass Sie als jüngerer Mensch in einem Gespräch mit einem älteren Interessantes erfahren haben und Sie fragen sich: Warum kann ich das nicht öfter haben?

• Sie sind in die Jahre gekommen und merken, dass Sie eigentlich Unterstützung bei den kleinen Dingen des Alltags brauchen könnten. Aber wen soll man fragen?

• Sie verstehen sich mit einigen Leuten in Ihrer Gemeinde sehr gut undwünschen sich, am liebsten mit ihnen gemeinsam alt zu werden. Aber wie kann das gehen?

• Sie haben immer schon von einer Wohngemeinschaft von Jungen und Alten geträumt. Aber wie fängt man das an?


Als Leiter des Dienstbereichs Gemeindeentwicklung im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden habe ich von solchen Fragen und Wünschen gehört.

Als Team von Fachleuten haben wir daraufhin ein Konzept entwickelt für generationsübergreifende gemeindenahe Wohnprojekte. Denn wir wollen diejenigen, die an ihrem Ort mit einem gemeinschaftlichen Wohnen starten wollen, unterstützen.

Sinnvoll ist zunächst eine bunte Ideensammlung, wie solch ein Wohnprojekt aussehen müsste: Mit privaten Rückzugsmöglichkeiten und Begegnungsflächen, mit der Möglichkeit, selbstbestimmt und frei zu leben und gleichzeitig bei Bedarf Pflegedienstleistung abrufen zu können.

Solche Überlegungen benötigen Beratung in der Projekt- und Bauplanung. Darum gibt es zwei erfahrene Architekten in unserem Team, die solche gemeinschaftlichen Wohnanlagen bereits realisiert haben: Prof. Andreas Löffler (Dipl.Ing., freier Architekt BDA-DWB) und Gustav Kannwischer (Dipl.Ing., freier Architekt BDA).

Einzelne Initiativen vor Ort haben schon tolle Ideen und sogar ein Konzept entwickelt, aber die tatsächliche Realisierung stellt sie vor schier unüberwindliche organisatorische Hürden.

Darum haben wir weitere Fachleute wie
Hans-Dieter Feisthauer (Landesbankdirektor i. R.),
Wolfgang Klotz (Vorstand SKB Bad Homburg),
Andreas Lengwenath (kfm. Geschäftsführer BEFG)
gefragt, wie wir Initiativen unterstützen können. Die Organisationsform einer Baugenossenschaft hat sich als sinnvolle Lösung ergeben. Die Genossenschaftsbewegung war vor 150 Jahren eine Antwort auf die zunehmende Armut in der Bevölkerung, die durch fehlende staatliche Unterstützung verschärft wurde. Ähnliche Entwicklungen sind auch heute zu befürchten.

Wir meinen, dass der Grundgedanke der Genossenschaft im Wesentlichen auch dem freikirchlichen Gemeindeverständnis entspricht:

Jeder bringt etwas ein, damit alle davon profitieren.

Die Genossenschaft ist zudem eine vorbildliche Kapitalanlage, weil auch Investoren Genossenschaftsanteile erwerben können. Sie bekommen zwar keine besonders hohe Rendite, unterstützen aber ein ethisch und sozial vorbildliches Projekt. Gleichzeitig ist das investierte Kapital sicher angelegt – und das auch bei einer Krise der Kapital- und Finanzmärkte.

Die Dienstbereiche

 

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