
"Ja, das möchste:"
Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse,
vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße;
mit schöner Aussicht, ländlich-mondän,
vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn –
aber abends zum Kino hast dus nicht weit.
Ja, das möchste.“
(Kurt Tucholsky)
„Wir brauchen für die Zukunft ein Zuhause…“
Die Frage des Wohnens wird für viele älter werdenden Menschen zu einer Schlüsselfrage. „So lange wie möglich in der eigenen Wohnung!“ lautet der Trend. Der starke Wunsch im vertrauten Umfeld zu bleiben führt häufig dazu, alles so zu lassen, wie es ist. Wenn es dann zu Hause nicht mehr geht, bleibt nur ein Heim, das oft nicht einmal selbst gewählt werden kann.
Das geht auch anders!
Alten-WGs, Mehrgenerationen-Wohnprojekte, Wohnungsanpassung, Hausgemeinschaften, Betreutes Wohnen in Nachbarschaft zur Gemeinde – die Möglichkeiten sind breit gefächert – und die persönlichen Wünsche sind oft widersprüchlich und kaum zu miteinander zu vereinbaren:
Viel Raum für Individualität – aber nicht allein sein
Unabhängigkeit – und Unterstützung
Ruhe – und Teilhabe am Leben
Grün ums Haus – und gute Verkehrsanbindung
Genug Platz für Gäste und Hobby – aber bezahlbar
So wird die Aufgabe die geeignete Wohnform zu finden für viele eine echte Herausforderung. Die eigenen Bedürfnisse und Wünsche sollen nicht zu kurz kommen, die sozialen Beziehungen dürfen nicht außer Acht gelassen werden und dann sind auch noch die faktischen und finanziellen Möglichkeiten zu berücksichtigen. Und immer die Frage: „Was wird, wenn der Pflegefall eintritt?“ Die meisten alten Menschen suchen ein Zuhause, in dem sie leben und sterben können.
Das GemeindeSeniorenwerk bietet immer wieder Foren an, in denen über die verschiedenen Modelle informiert wird und Erfahrungen ausgetauscht werden können.
Eine Liste von bekannten Einrichtungen aus dem Bereich der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden mit viel Erfahrung in verschiedenen Wohnmodellen für alte Menschen finden Sie rechts
Infos & aktuelle Bildungsangebote ...