Eine Fortbildung in Seniorenbegleitung
Informationen zum dreitägigen Basiskurs und zu den geplanten Aufbaukursen finden Sie in unserem Flyer.
Basiskurs Besuchsdienst in Stelle, 16. - 18.02.2012
Nicht nur Frauensache, auch Männer sind gesucht.
Wer es noch nicht weiß: Elstal ist unterwegs!
Sieben Frauen, drei Männer, die meisten mit Pflegehintergrund trafen sich in der Ev. freikirchl. Gemeinde Stelle drei Tage, um sich für den Besuchsdienst schulen zu lassen.
Schulung wieso? Das können wir doch!?
Sensibilität-Empathie-Verantwortung:
Kennen wir das Körpergefühl eines Gebrechlichen- die Gefühlswelt eines Dementen?
Wer ist der Mittelpunkt bei meinem Besuch?
Wer spricht, wer hört zu?
Mit welchem Umfeld habe ich bei meinem Besuch Kontakt?
ICH BIN DA..., unter diesem Motto hat Irmgard Neese uns anhand vieler eindrucksvoller Übungen und Beispiele Freuden und Probleme des Besuchsdienstes nahegebracht. Theorie durfte nicht fehlen und wurde ergänzt durch die eindrucksvollen Praxisberichte der örtlichen Fachleute Anne Börner für den Bereich Demenz und Klaus Spitzke für die Hospizarbeit.
Unter Berücksichtigung der heutigen Wohn- und Altersstruktur ist es jeder Gemeinde oder Region nur zu empfehlen, sich den Problemen zu stellen und dieses dezentralen Angebots zu bedienen.
Es lohnt sich, zumal ein Teilnahmenachweis ausgestellt wird, der gegenüber amtlichen Stellen (Altenheimen, Behörden) eine Fachlichkeit der Teilnehmer belegt.
Ein Flyer BasiskursFlyer und das Bildungsprogramm Elstals informieren näher.
Michael Lehmann
Das war der Anstupser den ich brauchte...

Feedback einer Kursteilnehmerin des Basiskurses Besuchsdienst in München:
Liebe Irmgard, vielen Dank für den tollen Kurs! War sehr interessant und gut vorgetragen. Das war der Anstupser den ich brauchte. (Glaube, ich werde Besuchsdienst bei uns starten....)
Jessica Guttenberger (Vinyard Gemeinde München)
Bericht vom Basiskurs Besuchsdienst, 20.-22.10.2011 in München Perlach
Auszug aus dem Gemeindebrief der EFG München Perlach
Ich bin da...
...ist der Name des Seminars, das vom 20. bis 22.10.2011 in unserer Gemeinde stattfand. Irmgard Neese, Leiterin des Seniorenwerks unseres Bundes brachte uns zusammen mit unserem Pastor Bernd Densky und drei Mitarbeiterinnen vom Hospizverein Ramersdorf-Perlach viele Themen im Blick auf den Besuchsdienst bei älteren, kranken und sterbenden Menschen nahe.
Aus unseren Gemeinden in Perlach, Holzstraße und Augsburg, sowie aus der Heilsarmee und der Vineyard-Gemeinde in München fanden sich zehn Personen zusammen, um sich in guter, vertrauensvoller Atmosphäre mit den verschiedenen Aspekten dieses Dienstes auseinanderzusetzen.
Viele Informationen bekamen wir zu Themen wie z.B: Aktives und einfühlsames Zuhören, Akzeptieren eigener Grenzen, Umgang mit Demenz-Erkrankten, alte und neue Wohnformen für Senioren, Gespräche am Krankenbett, Hospizdienst. Übungen und Rollenspiele sowie der Austausch in der Gruppe mit Zwischenfragen und dem Einbringen eigener Erfahrungen bereicherten das intensive Seminar.
Wir haben fundiertes Basiswissen für den Besuchsdienst wie für die Selbstwahrnehmung als Besuchende bekommen, waren selbst berührt in der Reflexion eigener Erlebnisse und Erfahrungen und bekamen wertvolle Impulse für die persönliche wie auch die gemeindliche Situation. Eine Teilnahme an diesem Seminar ist jedem Interessierten sehr zu empfehlen.
von Elke Stockinger-Kerner und Gerhard Kerner
„Ich bin da…“ - Basiskurs Besuchsdienst, 24.-26.02. in Kassel
Was verbindet 14 gestandene Frauen zwischen 36 und 75 Jahren und einen 23-jährigen Theologiestudenten?
Sie haben sich alle berühren lassen von der Einsamkeit allein lebender alter Menschen. Für drei Tage bildeten sie eine intensive Lerngemeinschaft. Unter der Leitung von Irmgard Neese und mit Hilfe einiger Fachreferentinnen wurden viele spannende Fragen erörtert:
„Machen wir die Seniorenbesuche privat oder im Auftrag der Gemeinde?“
„Was mache ich eigentlich, wenn jemand sich nicht unterhalten will?“
„Wie bekommt man eine Pflegestufe?“
„Was ist normale Vergesslichkeit und wo fängt Demenz an?“
„Muss ich auch Sterbende besuchen?“
„Was mache ich, wenn mir alles zu viel wird?“…
Die nächste Chance, über diese Fragen zu reden und viel zu lernen gibt es vom 14.-16. April in der EFG Nürnberg, Sperberstraße 166 (Südring) beim nächsten Basiskurs für Besuchsdienst. Nähere Informationen zum Inhalt der Schulung gibt es beim GemeindeSeniorenwerk.
Anmeldungen bitte direkt an Pastor Mathias Barthel (barthel@efg-nuernberg.de).
Bericht einer Kursteilnehmerin
... Fazit dieser drei Tage ist für mich, dass ich mir den Besuchsdienst einfacher vorgestellt habe. Ich gehe irgendwo hin, werde nett empfangen und dann geht alles von allein. Hier wurde mir ein völlig anderer Einblick gewährt...
mehr... Der Bericht von Teilnehmerin Regina Rath als pdf.
Gottesdienst von und mit Senioren
Wir Senioren der EFG Mittweida haben den Infobrief Nr. 6 zum Anlass genommen, einen Gottesdienst zu gestalten.
Unsere Gemeinde ist eher eine Junge-Familien-Gemeinde, nur 11 von 79 Gemeindemitgliedern sind über 60. Wir haben monatlich einen offenen Seniorennachmittag mit ca. 25 Besuchern, also viele ohne kirchlichen Hintergrund. Da kam uns dieses Angebot sehr entgegen und wir haben von den Senioren sofort spontane Zustimmung bekommen, den Gottesdienst mitzugestalten, auch von den "Gästen". So haben wir den Entwurf angepasst und viele haben sich mit eingebracht: Klavier und Geige, Vorlesen, Zeugnisse, Predigt, Aktion mit den Kindern (das übernahm eine ehemalige Kindergärtnerin). Die Gemeinde war sehr erfreut darüber und hat über das Potenzial der "Alten" gestaunt. Nun haben wir Mut, so was mal wieder zu machen.
Ruth und Gottfried Neubert
17 Zertifikate für Seniorenbegleiterinnen und Seniorenbegleiter ausgestellt
Gut, dass wir da waren!
Wo? Auf dem Ausbildungskurs für Seniorenbegleitung mit dem Namen „Ich bin da…“. Er wurde vom GemeindeSeniorenwerk im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden für den Landesverband Westfalen des BEFG angeboten.
„Gut, dass wir da waren!“, das sagten einstimmig die 17 Teilnehmer aus verschiedenen Gemeinden, die sich in Hagen in der „Kirche am Widey“ (BEFG) trafen und dort sehr gastfreundlich aufgenommen und versorgt wurden.
Der Kurs bestand aus 2 Blöcken von jeweils 3 Tagen im Oktober und im November. Dazwischen lag eine Pause von 5 Wochen, die zu ersten Praxiserfahrungen genutzt werden sollte.
Beim Lesen des Stundenplans – 44 Unterrichtseinheiten - war die erste Reaktion: Puh! Das wird anstrengend: Gerontologie, Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Kommunikation in unterschiedlichen Schwerpunkten, Kinaesthetik, soziale und rechtliche Grundlagen, Glaube und Seelsorge im Alter, Palliativmedizin, Demenzerkrankungen ... – Puh! Und das in der Kürze der Zeit. Die sehr gute Kursbegleitung durch Irmgard Neese und Ulrike Voigt, und die sehr guten Referentinnen und Referenten haben es aber geschafft, uns die Thematik so umfangreich wie möglich und so kompakt wie nötig zu vermitteln. Ja, wir waren an jedem Tag ziemlich „geschafft“. Ja, es war sehr viel. Am Ende aber war der Chor wieder einstimmig: Bitte mehr! Es war richtig gut!!!
Warum sind wir hin gegangen? Weil wir erkannt haben, dass wir bei den Berichten in den Medien und auch bei den Erfahrungen in unseren Gemeinden über Altersarmut und Alterseinsamkeit nicht nur den Zustand beklagen dürfen, sondern darin eine Anfrage Gottes sehen und hören: Wo bist du? Bist du da? Wir wollen Antwort auf diese Frage geben und das fällt uns leichter, wenn wir ein Grundwissen haben.
Das Einsatzgebiet von Seniorenbegleitern kann innerhalb der Gemeinde sein, wo ja schon viele Ehrenamtliche treu ihren Dienst tun oder in der eigenen Familie. Das Feld der Arbeit außerhalb der Gemeinde ist aber riesig! Wir sehen darin einen Auftrag der Gemeinde und darum ermutigen wir die Verantwortlichen, sich über diese Thematik mal auszutauschen und zu fragen, inwieweit es Menschen in ihren Gemeinden gibt, die 2 oder 3 Stunden Zeit in der Woche haben, die sie anderen schenken können. Christliche Seniorenbegleiter sind Männer und Frauen, die einsamen, alten Menschen in der Liebe Jesu Zeit und Zuwendung schenken. Natürlich werden sie auch Missstände entdecken und wenn es geht Abhilfe schaffen – dazu ja auch die Ausbildung.
Wir ermutigen, die Schulungsangebote des GemeindeSeniorenwerks aufmerksam wahrzunehmen, Menschen zur Teilnahme zu ermutigen und wo es geht auch die Kosten zu tragen. Der Traum von Irmgard Neese, unserer Referentin im GemeindeSeniorenwerk, deren Stelle im Bund aus unserer Sicht unbedingt erhalten bleiben muss, könnte doch Wirklichkeit werden: ein Netzwerk der Nächstenliebe.
Udo und Dagmar Kersting, Gelsenkirchen

Singen mit Senioren
- nicht nur miteinander singen, sondern auch gemeinsam verreisen-
Vom 13. bis 17.09.2010 war der „Singkreis am Döhrener Turm“, der sich aus verschiedenen Gemeinden Hannovers mit 52 Sängerinnen und Sängern zusammensetzt, zu einer Freizeit in Cochem an der Mosel. Bereits die gemeinsame Fahrt in einem tollen Reisebus war ein gelungener Start und sorgte bei den im Alter von 60 bis 85 jährigen Senioren für ein entspanntes Reisevergnügen. Die Unterbringung in einem erstklassigen Hotel zu angenehmen Preisen ließ keine trüben Gedanken zu. Das Wetter spielte auch mit, sodass wir von den äußeren Gegebenheiten beste Voraussetzungen hatten.
Natürlich hatten wir neben verschiedenen Aktivitäten ( Moselschifffahrt mit Besichtigung alter Ortskerne, Planwagenfahrt durch die Weinberge und natürlich der dazugehörenden Weinprobe usw.) auch ausreichende Zeit für gemeinsames Singen und Spaziergängen.
So manche persönlichen Begegnungen und Gespräche währe im normalen Alltag wohl nicht zustande gekommen. So müssen wir nicht erst auf die Beerdigungsreden warten um festzustellen, welche „Perlen“ mit außergewöhnlichen Lebensläufen wir unter uns haben!
Gott sei Dank!
Wolfgang Böhm
Auf den Spuren der Gräfin Dönhoff,
so lautete die Einladung zu unserer Ostpreußenreise vom 05. Mai bis 14. Mai 2010.
Der Bus „sammelte“ von Köln bis Berlin auf mehreren Stationen die Gäste ein und dann ging es nach Stettin, unserem 1. Hotel und Reiseziel.
Unsere Reiseleiterin, Annedore Krämer, hatte sich gut vorbereitet und alles „im Griff“.
Zur Unterhaltung auf den teilweise langen Strecken wurden Liedermappen verteilt. Der Dirigent aus unserer Gruppe gab den Ton an und schon erklang ein vierstimmiger Gesang zu Freude von Annedore und uns allen. Sie musste manchmal unsere Sangesfreude bremsen, um Ansagen zu machen oder etwas aus dem Leben der Gräfin vorzutragen.
Besonders freuten wir uns jeden Morgen auf „das Wort zum Tag“, was mich besonders ansprach und zum Nachdenken anregte.
Überhaupt hat die Reise mir persönlich gut getan. Der Eigenname NORMA wurde von einem Christen so ausgelegt: „Nimm ohne Reklamation Menschen an“! Diese Aufforderung an uns als Gruppe schon am ersten Tag hat dazu beigetragen, ein gutes Miteinander zu haben.
Es gab so viele Eindrücke, Erlebnisse und Geschehnes zu speichern in den voll ausgefüllten 10 Tagen. Annedore wusste zu jeder größeren Stadt geschichtliches zu erklären und uns auf die Schönheiten der wunderschön restaurierten Gebäude hinzuweisen.Zwei Tage waren zum Entspannen eingeplant, wo jeder seinen Tagesablauf selbst bestimmen konnte.
Wir (drei Schwestern, davon zwei dort geboren) konnten mit einem Taxi das Heimatdorf unserer Eltern besuchen. Das war schon ein besonderes Erlebnis und hat bei mir das Wissen von früher abgerundet.
Alles in allem war es eine gelungene Reise.
Gisela Ernst

Alte Stoffe erzählen meine Geschichte
So lautete der Titel eines Mitmachprojekts beim Ökumenischen Kirchentag in München 2010.
„Stoffe begleiten uns durchs Leben. Viele Erinnerungen werden wach durch das Anschauen und Befühlen der verschiedenen Stoffe. Wenn Sie hier ein Stück Stoff finden, das Sie an etwas aus Ihrem Leben erinnert, dann schreiben sie Ihre Erinnerung doch einfach auf.“
Mehr als 200 Kirchentagsbesucher sind dieser Aufforderung gefolgt und haben ihre sehr persönlichen Erinnerungen aufgeschrieben, die durch ein bestimmtes Stoffstück geweckt worden waren. Eine bunte Sammlung von fröhlichen, traurigen und dankbaren Erinnerungen ist zustande gekommen. Einige der ausgewählten Stoffe wurden noch während des ÖKT zu einem Wandbehang verarbeitet, andere warten noch auf ihren Einsatz.
„Eine tolle Idee!“ –meinten viele der Besucher. Hier wird die Lebensgeschichte der einzelnen Person erfragt und damit die Person selbst wertgeschätzt. Man könnte meinen, die Erinnerungen sitzen in den Händen. Durch das Befühlen der Stoffe kamen Geschichten ins Bewusstsein, die vorher tief vergraben waren.
Mehr über die Methode dieses Projektes und über die gesammelten Geschichten wird es nach angemessener Verarbeitungszeit beim GemeindeSeniorenwerk geben.
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