Elstaler Perspektive vom 8. Januar 2012
Den Beginn eines neuen Jahres verbinden wir meist mit vielen Erwartungen. Wir hoffen, dass alles anders wird, dass uns dieses oder jenes gelingt, dass wir unsere guten Vorsätze auch wirklich umsetzen oder dass wir bei unseren Plänen endlich einen Durchbruch erleben. Je nach Charakter, Lebensgeschichte oder äußeren Umständen überwiegen dabei die hoffnungsvollen Erwartungen oder die Befürchtungen. Mancher geht mit Bangen in das neue Jahr. Was erwartet mich? Wird mein Leben gelingen? Wird meine tiefste Sehnsucht erfüllt werden?
In allen Jahrhunderten haben Menschen versucht, in die Zukunft zu schauen und dadurch die Erwartung in Gewissheit zu verwandeln. Gelehrte aller Zeiten haben dazu in den Sternen oder in heiligen Schriften geforscht. So lebten die Menschen in Israel vor Jesu Geburt in der Erwartung des Erlösers, der ihnen an vielen Stellen in den Schriften prophetisch angekündigt wurde. In unserer heutigen Gesellschaft ist zu beobachten, dass erschreckend viele Menschen unbedarft durch die populären Horoskopseiten in Zeitschriften versuchen, das eigene Schicksal im Voraus zu kennen.
Dabei gibt es eine sichere Quelle, die uns alles über unsere Zukunft sagt, was wir wissen müssen. Traditionell beschäftigen sich Christen zum Beginn des Kirchenjahres in der Adventszeit mit der Erwartung, dass der Herr Jesus Christus wieder kommen wird. Und wir wissen, er ist vor 2.000 Jahren geboren! Die Bibel gibt Auskunft über das, was wir zu erwarten haben, wenn wir uns diesem Herrn anvertrauen: Heilung der Vergangenheit, eine Zukunft, die er in seinen Händen hält, Sinnerfüllung für unsere irdische Existenz und ewiges Leben in Gottes Herrlichkeit. Diese Verheißung dürfen wir über all unsere Erwartungen zum Jahresbeginn stellen. Ich lade Sie dazu ein, die Quelle dieser Verheißungen, das Wort Gottes, im kommenden Jahr wieder neu und gründlich zu studieren!
Regina Claas
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