Melodien, Bilder und Texte für das Leben

Eine Evangelisation zum Mit- und Mutmachen

„Mit dem Konzept 'Schönen guten Abend' haben wir im vergangenen Jahr in der EFG Remscheid eine Evangelisation veranstaltet. Während der Abende wurden die Besucher, Gemeindemitglieder und Gäste auf vielfältige und kreative Weise in die Gestaltung mit einbezogen. Die kommunikative Art und die durch die Themen bestimmte Vielfalt der Abende empfanden wir als wohltuend. Diese Abende waren für uns 'Gute Nachricht'“. Peter Hübner, Remscheid.

Warum „Schönen guten Abend!“ ?

In den vergangenen Jahren haben viele Gemeinden des BEFG gute Erfahrungen mit Evangelisationskonzepten des Dienstbereich Mission gemacht. Die Konzepte zeichneten sich u.a. durch kommunikative und gemeinschaftliche Elemente aus, die die Verkündigung begleiteten.

Bei den Evangelisationen musste man nicht ausschließlich dem Verkündiger zuhören, sondern konnte auf vielfältige Weise einen erlebnis- und inhaltsreichen Abend erleben. Ein weiterer Grund für den Erfolg der bisherigen Konzepte liegt auch darin, dass Gemeinden umfangreiches Material zur Gestaltung der Evangelisationsabende, aus dem sie das für ihre Situation jeweils passende Material aussuchen konnten, an die Hand bekamen. Der inhaltliche Vorbereitungsaufwand hielt sich daher meist in Grenzen.

Auch scheint es für Gemeindemitglieder und Freunde der Gemeinde leichter zu sein, Gäste in die Gemeinde einladen, wenn neben der klassisch zu erwartenden Evangelisations-Predigt noch Anderes, Kommunikatives und Erlebnisorientiertes im Rahmen der Abende stattfindet.

„Schönen guten Abend!“ knüpft an die bisherigen Erfahrungen an und erweitert diese. Bereits der Titel der Evangelisationsreihe soll deutlich machen, dass die Gemeinde und ihre Gäste einen „schönen Abend“ miteinander erleben können. Evangelisationen machen nicht nur den Gästen, sondern auch den Gemeinden mehr Freude, wenn sie sich darauf freuen können, „schöne Abende“ miteinander zu erleben.

Bei „Schönen guten Abend!“ veranstalten Gemeinden mit ihren Begabungen im musischen Bereich eine „eigene“ Evangelisation. Der Evangelist predigt „nur“ und beteiligt sich ggf. auch noch an der Moderation der Abende.

 

Wie wird „Schönen guten Abend!“ gestaltet?

Nach einem Auftaktgottesdienst am Sonntag gibt es drei Abendveranstaltungen. Sie stehen unter dem Titel „Melodien, Bilder und Texte für das Leben“.

Am Abend „Melodien für das Leben“ gestalten Mitglieder, Gäste, Freunde oder speziell für den Abend eingeladene Musiker oder Musikinteressierte mit ihren Lieblingsmelodien das Rahmenprogramm. Unterschiedliche Musikstile können präsentiert und durch kurze Moderationsblöcke miteinander verbunden werden. Von Blockföte über Orgel bis zu Rockmusik ist alles denkbar. Die Musik sollte, muss aber nicht live sein. Es können auch Lieblingstitel per CD eingespielt werden. Das Gleiche gilt für den Abend „Bilder für das Leben“ (gerahmte Bilder aus dem Wohnzimmer bis hin zum Bildschirmschoner oder digitalen Lieblingsurlaubsbildern können präsentiert werden) und für den Abend „Texte für das Leben“ (Gedichte können aufgesagt werden, Lieblingsbücher können vorgestellt und auszugsweise von den Mitgestaltenden vorgelesen werden). Die Beteiligten tragen ihre Musik vor (oder lassen sie einspielen), stellen ihre Lieblingsbilder oder ihre Literatur vor und werden danach (entweder einzeln direkt nach ihrer Vorstellung oder gemeinsam in der Gruppe) vom Moderator der Abende (oder vom Verkündiger) über ihre Musik, Bilder und Texte befragt. Der Dienstbereich Mission hat hierfür kleine Fragenkataloge als Anregung für mögliche Gespräche zusammen gestellt.

Die Aussagen zu Musik, Bildern und Texten brauchen keine „eigene“ christliche Botschaft zu haben. Es kann sich um „Profanes“, „Weltliches“ handeln. Oberflächlich wird es dabei nicht werden, da die Beteiligten ja ihre Lieblingsmusik, Lieblingsliteratur und Lieblingsbilder vorstellen.

Ein rotes Sofa bietet sich als Ort des Gesprächs mit den an den Abenden Beteiligten an (für die Gestaltung der Dekoration werden den Gemeinden Anregungen gegeben).

„Schönen guten Abend!“ ist geprägt von bis zu neun Gemeindemitgliedern, Freunden oder speziell eingeladenen Gästen (pro Abend bis zu drei unterschiedliche Personen), die ihre Musik, ihre Bilder und Bücher vorführen und vorstellen und dazu befragt werden. Die Atmosphäre soll persönlich und „ehrlich“ sein. Die Gespräche mit den Beteiligten bestimmen zu einem Großteil die offene und vielfältige Stimmung der Abende.

Der Charme von „Schönen guten Abend!“ liegt daher u.a. darin, dass sich ganz unterschiedliche Leute mit ganz unterschiedlichen Stilen (Musik, Bilder, Texte) an der Gestaltung der Abende beteiligen können. Zudem können Leute aus allen Generationen für die Mitarbeit angefragt werden. Für Gäste ist eine Identifikation mit wenigstens einer Person, die mitgestaltet, möglich. Wünschenswert wäre es, wenn zur Gestaltung der Abende auch Personen eingeladen werden, die keinen offensichtlichen Bezug zur Gemeinde oder zum Glauben haben (die örtliche Feuerwehrkapelle, der Buchhändler des Ortes oder die Künstlerin aus dem Nachbardorf mit ihren Gemälden ....).

Eine „ganz eigene Evangelisation“ der Gemeinde kann „Schönen guten Abend!“ dann werden, wenn zur evangelistischen Verkündigung begabte Menschen aus der eigenen Gemeinde jeweils die Predigt der Abende übernehmen. Sollte die Gemeinde einen Evangelisten außerhalb der eigenen Reihen suchen, so kann sie sich an den Dienstbereich Mission wenden, um Kontakte zu Evangelisten zu erhalten (vgl. auch www.baptisten.de/mission/Evangelistenpool).

Um welche Inhalte geht es bei „Schönen guten Abend!“?

Der Verkündiger nimmt die Themen Musik, Bilder und Literatur unter den Fragestellungen „Welche Lebensmelodie möchte Gott in unserem Leben anstimmen?“, „Welches Bild vom Leben hat Gott?“ und „Welches Bibeltext kann fürs Leben helfen?“ in seiner Verkündigung auf.

Dabei wird dem Verkündiger eine große Freiheit bzgl. der zu wählenden Bibeltexte gelassen. In seinem Material für „Schönen guten Abend!“ liefert der Dienstbereich Mission für die Predigten

   - eine Liste von Bibeltexten, die zu den Themen passen und
   - pro Abend eine Predigt (in Stichworten oder auch ausformuliert).

Welches Material stellt der Dienstbereich Mission für „Schönen guten Abend!“ zur Verfügung?

Das Material des DB Mission beinhaltet für jede Veranstaltung eine Sammlung von Abläufen, Anspielen, Moderationsideen und Zitatsammlungen (zu den Themen Musik, Literatur, Bilder) sowie Gesprächs- oder Handlungsideen, die für die Gäste der Veranstaltungen als ein Element während der Abende angeboten werden kann.

Ebenso gibt es Anregungen für eine inhaltlich zu den jeweiligen Abenden passende Antwort-Symbolhandlung für den evangelistischen Aufruf. Ideen zur Dekoration des Veranstaltungsraumes gehören auch zum Material.

Das vom Dienstbereich Mission entworfene Logo für „Schönen guten Abend!“ wird den Gemeinden zur Verfügung gestellt. Sie können es im Rahmen ihrer eigenen Werbung verwenden.

Wie wird für „Schönen guten Abend!“ geworben?

In den vergangenen Jahren haben sich Postkarten, mit denen zu Evangelisationen eingeladen wird, bewährt. Der Dienstbereich Mission stellt den Gemeinden fertige pdf-Dateien mit dem Logo der Veranstaltung zur Verfügung. Die Gemeinden gestalten dann selbst die Rückseite der Postkarte. Die Einladungs-Postkarten werden dann von den Gemeinden online oder in einer Druckerei vor Ort kostengünstig bestellt werden. Ergänzend bietet der Dienstbereich Mission Plakatvordrucke mit dem Logo von „Schönen guten Abend!“ in Din- A -3 –Größe an. Die Gemeinden können Ort und Zeit der Veranstaltung in Din-A-5-Größe in die Plakate einkleben. Die Gemeinden erhalten auch einen Pressetext, den sie der jeweiligen Situation vor Ort anpassen können.

Was kostet die Sache?

Der Dienstbereich Mission bittet Gemeinden bis 100 Mitglieder um 100 € und Gemeinden ab 100 Mitglieder um 150 € Spende an den Dienstbereich Mission. Mit diesen Geldern deckt der Dienstbereich Mission Kosten für das Material  von „Schönen guten Abend!“ und investiert in weitere evangelistische Projekte.


Interessierte können sich an Carsten Hokema wenden, um die Materialsammlung zu erhalten.