„Sola scriptura et musica“

Ein literarisch-musikalischer Abend zum Reformationsjubiläum 2017

„Denn Evangelium ist ein griechisches Wort und heißt auf deutsch ‚gute Botschaft‘, ‚gute Märe‘, ‚gute Neuigkeit‘, ‚gute Verkündigung‘, davon man singet, saget und fröhlich ist.“ – bringt es Martin Luther in seiner Vorrede zum Neuen Testament auf den Punkt.

Der Reformator ist überzeugt, dass „Evangelium eigentlich nicht ‚Schrift‘, sondern ‚mündlich Wort‘ sein sollte, das nicht mit der Feder, sondern mit dem Munde betrieben werden sollte.“

„Sola scriptura et musica“ gibt dieser Überzeugung Martin Luthers Raum. Unkommentiert werden Bibeltexte aus dem Johannesevangelium professionell und einfühlsam zu Gehör gebracht. Parallel dazu schaffen Klavierimprovisationen die passende Stimmung, sorgen für Spannung und Entspannung, unterstreichen den Text und malen ein klangliches Bühnenbild. Rezitation und Improvisation interagieren dabei, Bibeltext und Musik und verschmelzen zu einer Einheit.

Die Bibeltexte liest Simone Kittel (Redakteurin bei MDR Kultur aus Dresden), begleitet am Klavier von Pastor Michael Schubach (Pastor und Pianist aus Jahnsdorf/Erzgebirge).

Dieses Programm von ca. 60 min führt durch Texte des gesamten Johannesevangeliums und lässt es für den Zuhörer lebendig werden.

Gemeinden können „Sola scriptura et musica“ ab sofort buchen und 2017 in ihren Räumen einen Abend zum Reformationsjubiläum anbieten.