Arbeitsgemeinschaft Gemeinde und Suchtkrankenhilfe

Die AGS (Arbeitsgemeinschaft Gemeinde und Suchtkrankenhilfe), die sich aus der AGAS (Arbeitsgemeinschaft zur Abwehr der Suchtgefahren) der DDR nach der Wiedervereinigung gegründete hatte, ist auf der letzten Jahresfachtagung im November 2009 eingestellt worden.

Es gelingt seit längerem nicht mehr, die Suchtarbeit, die in unserem Bund an verschiedenen  Stellen und in unterschiedlichen Formen geleistet wird, zu vernetzen und Verantwortliche für diese Arbeit zu finden. Mit Bedauern haben die Mitarbeitenden, die diese Arbeit lange Zeit treu und engagiert durchgeführt haben, die Auflösung beschlossen.

Einen  herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden für Ihr hohes Engagement und Gottes Segen für die Suchtarbeit, die in den Gemeinden weiterhin stattfindet und ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Diakonie ist.

Diakonin Gaby Löding, Referentin für gemeindenahe Diakonie

 

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Die Arbeitsgemeinschaft Gemeinde und Suchtkrankenhilfe war ein Arbeitskreis im BEFG, ein Verbund von Suchtprojekten (Einrichtungen, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen u.a.) im Sinne gemeindenaher Diakonie.

Die Arbeitsgemeinschaft bestand seit 1970 und wollte:

  • den Gemeinden Wege im Umgang mit Suchtkranken aufzeigen.
  • den Suchtkranken in unseren Gemeinden durch Offenheit einen neuen Weg ermöglichen.
  • Gemeinden bzw. Einzelpersonen, die mit einer Suchtkrankenarbeit in ihrer Gemeinde beginnen wollen, beraten.
  • Gemeinden bzw. Einzelpersonen, die mit einer Suchtkrankenarbeit in ihrer Gemeinde stehen, begleiten.
  • dass Suchtkrankenarbeit in Verbindung mit einer Ortsgemeinde geschieht.

Die Arbeitsgemeinschaft bot an:

  • Gemeindeberatung
  • Vermittlung von Seminaren für Gruppensprecher von Selbsthilfegruppen, ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter in den Gemeinden.
  • Vermittlung und Durchführung von Besinnungswochen für Suchtkranke und Angehörige sowie ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter.
  • Jahresfachtagung für alle Mitglieder, Freunde und solche, die uns näher kennen lernen wollen.

Mitglieder und Freunde der AGS waren:

  • Mitglieder in einer Gemeinde des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland oder einer anderen Freikirche
  • Mitglieder unterschiedlicher Selbsthilfeprojekte und –vereine
  • Suchtkranke, Angehörige, ehrenamtliche Mitarbeiter aus Gemeinden, Pastoren, Vertreter aus Selbsthilfe- und Begegnungsgruppen, professionelle Helfer aus Einrichtungen (Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Therapeuten, Ärzte und Psychologen

Kontakt

 

 

Diakonin Gabriele Löding

Referentin für Diakonischen Gemeindeaufbau

gloeding(at)baptisten.de

 

Die Dienstbereiche

 

Bildungszentrum Elstal

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