German Baptist Aid - Grundlegendes

Biblische Bezüge

Gott in Christus – der Helfer der Armen

Gott selbst ist der Helfer der Armen (Ps 12,6). Dementsprechend gilt: Wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott! (Spr 14,31). Viele biblische Berichte erzählen von der Begegnung Jesu mit den Not leidenden Menschen seiner Zeit. Ihre Not hat ihn zutiefst bewegt (Lk 7,13), seine Barmherzigkeit erregt und ihn dazu motiviert, den Menschen ganzheitlich zu helfen (Mk 2,1-12).

Barmherziges Helfen als christliche Berufung

Seine Jünger hat Jesus mit 5 Broten und 2 Fischen zu einer großen Menschenmenge geschickt: „Gebt ihr ihnen zu essen“ (Mt 14,16). Vor dem Weltgericht werden alle danach gefragt, inwieweit sie den „geringsten Brüdern“ geholfen haben (Mt 25,40). So ermahnen auch die Apostel, sich der Nöte der Heiligen anzunehmen (Röm 12,13).

Gemeinden helfen sich mit ihren Gaben gegenseitig (2 Kor 8-9)

Paulus sammelt auf seinen Missionsreisen in Griechenland und Kleinasien eine Kollekte für die Jerusalemer Gemeinde, die manche Nöte durchzustehen hat. Diese Kollekte war nicht nur ein Zeichen der Anteilnahme, sondern auch der Einheit des Leibes Christi. Letztlich ist das gegenseitige Geben und Nehmen das Ziel (2 Kor 8,13f).

Mission Statement

Hilfe als Zeichen der Liebe und der Solidarität

German Baptist Aid will Zeichen der Liebe und Solidarität setzen gegenüber den Menschen, die Hilfe brauchen in geistlichen oder materiellen Nöten. Unter dem Motto „das ganze Evangelium für den ganzen Menschen“ engagiert sich  German Baptist Aid in kirchlichen und sozialen Projekten, in theologischer Ausbildung und Diakonie. Glaube und Werke der Liebe gehören zusammen.

Hilfe durch Selbsthilfe

Durch das Engagement von German Baptist Aid sollen einheimische Christen und Gemeinden befähigt und gefördert werden, in den konkreten Nöten und Herausforderungen helfend aktiv zu werden. Wo es erforderlich ist, bemüht sich German Baptist Aid darum, für die jeweiligen Aufgaben befähigte Mitarbeiter aus dem BEFG zeitweise in die Notsituationen zu vermitteln (z. B. theologische Lehrer). Doch wenn möglich, tritt nicht German Baptist Aid als „Helfer“ auf, sondern die Baptistengemeinden in den betroffenen Ländern. Dadurch werden der Dienst und die Mission der Gemeinden in den jeweiligen Ländern und Regionen gestärkt.

Wechselseitiges Verständnis fördern

Auch wenn die meisten Projekte von German Baptist Aid reine Hilfsprojekte sind, so soll dieses Engagement an einem gemeinsamen Projekt zur Partizipation führen. Dadurch wird auch den gebenden, engagierten Christen in den deutschen Gemeinden deutlich, dass man von seinen Projektpartnern lernen kann und ihre Erfahrungen den jetzt Gebenden zu seiner Zeit zur Hilfe werden können. Ebenso wichtig ist die Förderung des Austausches zwischen den Partnern von German Baptist Aid, damit sie von bereits gemachten Erfahrungen in anderen Ländern bzw. Projekten profitieren können.

Ziele

 

Wege für schnelle und effektive Hilfe eröffnen

Um nach Katastrophenfällen schnell und effektiv helfen zu können, braucht es gute Kommunikationsstrukturen in die betroffenen Regionen hinein, was durch die Ansprechpartner der Europäischen Baptistischen Föderation gegeben ist. Objektive Informationen und Wege des Helfens dem BEFG und den Gemeinden in Deutschland zu vermitteln, ist Aufgabe der Europahilfe.

Kirchliche und staatliche Hilfe vernetzen

So beeindruckend das soziale Engagement der einheimischen Baptistengemeinden auch ist, so sehr sind sie darauf angewiesen, dass ihr Engagement in Staat und Gesellschaft anerkannt wird und dort eigene Verantwortlichkeiten entdeckt werden, damit nicht nur punktuell und kurzfristig Hilfe geleistet wird, sondern langfristig. Ziel wäre dann auch die Veränderung gesellschaftlicher Missstände, die zu den konkreten Notlagen führen.

Einheimische Fähigkeiten zum helfenden Engagement stärken

Die Unterstützung der theologischen Ausbildung in manchen Ländern hat als Ziel vor Augen, dass in den schwächer entwickelten Baptistenbünden Multiplikatoren heranwachsen, die die Mission Jesu in Evangelisation und Diakonie in ihren Ländern voranbringen können.

Werte & Überzeugungen

Projekte werden zuerst und zuletzt von den einheimischen Christen und Kirchen getragen.

Damit die Projekte angemessen in dem jeweiligen Kontext verankert sind und langfristig zum Wohl der Menschen funktionieren, wird sehr darauf geachtet, dass sich einheimische Christen und Gemeinden in den Projekten engagieren. Dazu gehört nicht nur das idealistische sondern auch das angemessene finanzielle Engagement. Von den Projektpartnern wird allein schon deswegen eine angemessene Selbstbeteiligung erwartet, weil die Europahilfe des BEFG je nach Spendeneingängen nur Teilbeträge übernehmen und sich nur zeitlich befristet engagieren kann.

Projektanträge müssen transparent sein.

Antragsteller müssen ihre Anfragen auf Unterstützung präzise und gewissenhaft stellen. Dabei müssen sie z. B. auch angeben, welche anderen Organisationen in dieser Sache ebenfalls um Hilfe gebeten worden sind. Die stufenweise Auszahlung der Mittel erfolgt jeweils nach detaillierten Rechenschaftsberichten zu den Projektfortschritten und den angemessenen Aufwendungen.

Die Verwendung der Mittel muss gewissenhaft dokumentiert werden.

Es ist eine selbstverständliche Verpflichtung, auf deren Einhaltung sorgfältig und kritisch geachtet wird, dass alle Mittel sparsam und vor allem auch genau für den Zweck verwandt werden, für den sie gespendet und weitergeleitet wurden.

Schritte & Aktionen

Projektbezogene Hilfe

Die Arbeitsweise des Europahilfe-Komitees läuft projektbezogen. Die Bitte um Unterstützung muss ausführlich in einem entsprechenden Projektantrag erläutert werden. Darüber wird dann in der Sitzung des Komitees entschieden. Kommt es zu einem positiven Beschluss, wird eine Kooperationsvereinbarung an den Projektpartner geschickt. Eine finanzielle Unterstützung kann in der Regel erst nach Eingang von Spendengeldern erfolgen. Grundsätzlich ist eine Förderung von Projekten nur möglich bei deutlich erkennbarem Eigenengagement der Projektpartner (finanzieller Eigenanteil, evtl. Eigenleistung). Auch muss der jeweilige Bund der Baptistengemeinden den Antrag auf Projektunterstützung befürworten. Schwerpunkte der Projekte sind theologische Ausbildung, Hilfe für Kinder, diakonischer Gemeindeaufbau sowie allgemeine humanitäre Hilfe. Bauvorhaben und Fahrzeugbeschaffungen können grundsätzlich nicht gefördert werden.

Partnerschaftsprojekte

Der BEFG hat verschiedene Partnerschaften mit anderen Baptistenunionen. Soweit dabei eine gezielte Unterstützung möglich ist, tritt die Europahilfe in Aktion.

Die Dienstbereiche

 

Bildungszentrum Elstal

Infos & aktuelle Bildungsangebote ...

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Fragen zu German Baptist Aid

Birgit Fischer hilft ihnen weiter

Fragen zu einzelnen Projekten, zur Arbeitsweise von German Baptist Aid und wie Ihre Hilfe nachhaltig investiert werden kann, beantwortet Ihnen gerne Frau Birgit Fischer.

Rufen Sie an: 033234 74-112

Mail: bfischer(at)baptisten.de