Aufgaben

Regionalbeauftragte für internationale Gemeinden in den verschiedenen Regionen

Die internationalen Gemeinden sind in den 13 Landesverbänden des BEFG unterschiedlich verstreut. In großstädtischen Räumen gibt es mehr als in ländlichen Bereichen. Die größte Dichte internationaler Gemeinden und Gruppen, die sich mehr oder weniger dicht an den BEFG halten, findet man in Nordrhein-Westfalen. Aber selbst in ländlich geprägten Landesverbänden wie Mecklenburg-Vorpommern hat sich z. B. in der Stadt Rostock eine koreanische Gemeinde gegründet, die Mitglied im BEFG geworden ist. Damit die Landesverbände mit ihren Bezirken und Gemeinden die internationalen christlichen Aktivitäten in ihrem Umfeld wahrnehmen, bedarf es Menschen, die offen sind für diese Entwicklungen, diese vernetzen und kommunizieren können, deren Stimme in den Landesverbänden auch gehört wird. Der Leitungskreis von „Internationale Mission in Deutschland“ (IMD) steht darum in engem Kontakt mit den Leitungen der Landesverbände und achtet darauf, dass wenigstens die Landesverbände mit vielen internationalen Gemeinden im Leitungskreis vertreten sind.

Einbindung des Leiters der IMD in das Team des Dienstbereichs Mission

Der Beauftragte des BEFG für die internationalen Gemeinden sitzt dem Leitungskreis der IMD vor. Bei ihm laufen die Anfragen aus den internationalen und Bundesgemeinden und die Informationen aus den Landesverbänden ein. Im Rahmen des Dienstbereichs Mission koordiniert er die Arbeit der IMD und ist die Kommunikationsstelle zwischen der Bundesgeschäftsführung und den internationalen Gemeinden in Deutschland.

Regelmäßige Gespräche der Leiter internationaler Netzwerke mit Leitern des BEFG

Darüber hinaus findet alle zwei Jahre ein Konsultationstreffen zwischen den Leitern internationaler Netzwerke und der Leitung des BEFG, in der Person der Generalsekretärin oder des Präsidenten des BEFG, statt. Bei diesen Treffen werden neuere Informationen ausgetauscht, besondere Problemstellungen diskutiert (z. B. Anerkennung der Pastoren internationaler Gemeinden) und die Beziehungen zwischen den internationalen Gemeinden und dem BEFG vertieft.

Begleitung von Gemeinden in interkulturellen Konfliktfällen oder bei Überlegungen zum Beitritt in den BEFG

Selbst bei gutem Willen gibt es im Miteinander von deutschen und nicht-deutschen Gemeinden eine Reihe von oft kulturell bedingten Reibungsflächen. Vorurteile und Ängste auf allen Seiten führen oft zu einem Nebeneinander oder gar zu einem Auseinandergehen der verschiedenen Gruppen. Die IMD will die Gemeinden in ihren Annäherungen und Konflikten begleiten und beraten. Wenn eine internationale Gemeinde den Anschluss an den BEFG sucht, zeigt die IMD anhand des Kriterienkatalogs des BEFG Wege des Zusammenwachsens auf und legt der Leitung des BEFG eine Empfehlung zur Aufnahme in die Mitgliedschaft oder in die assoziierte Mitgliedschaft des BEFG vor.

Konferenzen/Tagungen für internationale Gemeinden

Um der Vision der Wallfahrt der Völker zu Gott hin Ausdruck zu geben, organisiert die IMD Konferenzen für internationale Gemeinden, die neben dem gottesdienstlichen Geschehen auch die Begegnung von Christen aus deutschen und internationalen Gemeinden zum Inhalt hat.

Schulung und Beratung

Zur Schulung der Verantwortlichen im Umfeld von Migration finden Mitarbeitertage statt. Die Themen der Tagungen befassen sich mit aktuellen Herausforderungen der Migrantengemeinden (z. B. Asyl; Kulturkonflikt) und dienen dabei auch ihrer Vernetzung. Besonders bei der juristischen Beratung in Asylfragen arbeitet die IMD mit den Migrationsbeauftragten anderer Organisation wie z. B. des Diakonischen Werkes zusammen.

Unterstützung der theologischen (Aus-) Bildungsinitiativen unter Migranten

Eine besondere Herausforderung der wachsenden Bewegung von internationalen Gemeinden ist der Bedarf an theologisch ausgebildeten Pastoren und Leitern. Während in manchen, oft patriarchalisch organisierten internationalen Netzwerkgemeinden die Schulung der neuen Leiter durch den oder die verantwortlichen Pastoren geschieht, bemühen sich andere, im Rahmen ihres Strebens nach gesellschaftlicher Anerkennung, um die Ausbildung von Pastoren außerhalb des eigenen Gemeinderahmens. Diese Ausbildungsprogramme haben auf Dauer nur eine Chance des langfristigen Bestehens, wenn sie an eine etablierte Kirche angebunden und/oder von einem ökumenischen Trägerkreis verantwortet werden (z. B. African Theological Training in Germany – AttiG; Institut Biblique et Théologique de Bochum – IBTB). Die IMD nimmt diese Ausbildungsprogramme wahr und gibt, in Abstimmung mit dem Theologischen Seminar in Elstal, Impulse in diese Ausbildungsprogramme hinein. Sofern internationale Pastoren ihre theologische Ausbildung außerhalb Deutschlands erhalten haben, prüft der Leitungskreis der IMD die Möglichkeiten der Anerkennung dieser Pastoren im BEFG und gibt der Leitung des Bundes entsprechende Empfehlungen.

Die Dienstbereiche

 

Bildungszentrum Elstal

Infos & aktuelle Bildungsangebote ...