Kurze Geschichte des Archivs

Das Oncken-Archiv wurde vor 75 Jahren gegründet und erhielt seinen Namen von dem Begründer des Baptismus in Deutschland, Johann Gerhard Oncken (1800-1884).

Das Archiv war bereits im Theologischen Seminar in Hamburg-Horn eine Sammelstelle für wertvolle Akten und Handschriften aus der Gründerzeit des deutschen Baptismus.

Für eine Oncken-Ausstellung im Rathaus Hamburg, die zur Hunderjahrfeier des deutschen Baptismus 1934 stattfand, hatte Seminardirektor Dr. Hans Luckey das gesamte Material sortiert. Diese Ausstellung wurde ein großer Erfolg und zum Grundstock für das neue Archiv.

Ein Bombeneinschlag 1944 im Seminargebäude Hamburg-Horn, wo auch das Archiv untergebracht war, hat wertvolle Akten unwiederbringlich zerstört. 

Nach Zusammenlegung der beiden Theologischen Seminare in Hamburg-Horn und Buckow/ Märkische Schweiz zog die neue Ausbildungsstätte 1997 nach Elstal/ nahe Berlin um. Bibliothek und Archiv, die damals beide noch zum Theologischen Seminar gehörten, erhielten Raum im neu errichteten Gebäude Johann-Gerhard-Oncken-Str.5.

Im Zuge der Umstrukturierung 2003 wurde der Sitz der Bundesleitung von Bad Homburg nach Elstal verlegt, das Archiv der Bundesgeschäftsstelle unterstellt und der große Aktenbestand des Bundesmissionshauses ins Oncken-Archiv überführt. 

Insbesondere durch die Bundesverwaltungsakten wächst das Archiv ständig. In vier Magazinräumen sind derzeit ca. 350 laufende Meter Archivgut untergebracht.

Der erste hauptamtliche Archivar, Hans-Volker Sadlack, war von 1993 bis 2009 im Archiv tätig. Seit Anfang 2007 ist Ines Pieper mit den Archivaufgaben betraut.

 

 

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