Seminar für älter und kleiner werdende Gemeinden

Gedanken zum Umgang mit älteren und kleiner werdenden Gemeinden
Im BEFG gibt es nicht wenige Gemeinden, die eine jahrzehntelange segensreiche Geschichte hinter sich haben, die aber aufgrund unterschiedlicher demographischer und geistlicher Entwicklungen im Laufe der letzten Jahre oder Jahrzehnte einen Großteil ihrer Mitglieder durch Wegzug, Wechsel in andere benachbarte Gemeinden oder durch den Tod von Gemeindemitglieder verloren haben.
Nicht selten halten diese Gemeinde aus geistlicher Überzeugung und auch aus nachvollziehbaren menschlichen Gründen an der Aufrechterhaltung des Gemeindelebens fest. Gottesdienste und Bibelstunden gelten als „Grundversorgung“, die es auch noch für die wenigen übrig gebliebenen Gemeindemitglieder aufrecht zu erhalten gilt.
Der Wunsch nach einem Hauptamtlichen, der für die „gemeindliche Grundversorgung“  da ist, steht oft ausgesprochen oder unausgesprochen  im (Gemeinde-) Raum. Vielen Gemeinden ist es aufgrund ihrer Mitgliederzahl und Altersstruktur jedoch nicht mehr möglich einen hauptamtlichen Mitarbeiter einzustellen. Es kommt zu Teilanstellungen oder zu Beschäftigungen mit wechselnden Hauptamtlichen auf Honorarbasis.
Diese Modelle funktionieren an manchen Orten, bringen aber auch Probleme mit sich (Neid bzgl. der anderen  beteiligten Gemeinde, in der der Hauptamtliche auch noch angestellt ist; Unzufriedenheit über unregelmäßige Veranstaltungen; mangelnde Kontinuität beim Wechsel der (Teilzeit-)Hauptamtlichen; mangelndes „Herzblut“ der Hauptamtlichen, die mehrere Gemeinden zu versorgen haben, …).
Eine intensive und kontinuierliche Gemeindearbeit mit missionarischen, diakonischen und weltmissionarischen Angeboten ist aufgrund des Alters der Mitglieder, der Hauptamtlichenkonstellation und aufgrund fehlender finanzieller Mittel selten möglich.
Gemeinden müssen miterleben, dass sie sich, obwohl sie Hoffnung hatten und auch immer wieder neu Hoffnungen auf Teilzeit- oder Honorarkräfte setzten, weiter verkleinern.
Dies miterleben zu müssen ist für viele Geschwister schwer.


Die Gedanken zum Umgang mit älteren und kleiner werdenden Gemeinden von Pastor Carsten Hokema können hier heruntergeladen werden: Gedanken zum Umgang mit aelteren und kleiner werdenden GemeindenGedanken zum Umgang mit älteren und kleiner werdenden Gemeinden

Bei Interesse an einem Seminar für älter werdende Gemeinden wenden Sie sich bitte an:

Pastor Carsten Hokema

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