
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden zeichnen sich durch starken sozialen Zusammenhalt aus. Die Mitglieder beteiligen sich aktiv am Gemeindeleben und sind sozial-diakonisch und missionarisch engagiert. Vielfältige inhaltliche Angebote und Aktionen verbinden den Glauben mit dem Alltag. Viele Gemeinden betreiben auch Kindergärten und Beratungsstellen. Evangelisch-Freikirchliche Diakoniewerke unterhalten Krankenhäuser, Altenheime, Hospize, Einrichtungen im Bereich der Lebenshilfe und Tagungsstätten.

Die Gottesdienste der Gemeinden folgen keiner bestimmten Liturgie, sondern werden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vielfältig gestaltet. Abwechslungsreiche Musik – von Klassik bis Pop – und kräftiger Gesang prägen die Gemeindeveranstaltungen. Die Predigt bildet die Mitte und den Schwerpunkt des Gottesdienstes. Typisch ist auch das frei formulierte Gebet. Taufen, Abendmahl, Trauungen und Beerdigungen können auch von Laien gestaltet werden. Nach dem Verständnis des BEFG gibt es keine kirchliche Handlung, die ausschließlich „Amtsträgern“ vorbehalten ist.

Die einzelnen Ortsgemeinden regeln ihre Angelegenheiten weitgehend selbständig. Dazu zählen Fragen des Gemeindelebens, Personalangelegenheiten und der Gemeindehaushalt. Die Gemeinden engagieren sich auf regionaler Ebene in Landesverbänden und auf überregionaler Ebene im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Die Brüdergemeinden sind in der Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden (AGB) organisiert. Der BEFG hat die Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.).
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Kfm. Geschäftsführer: Dank an Gemeinden, Notwendigkeit stabiler Einnahmen
15.05.13Wie gefällt Ihnen der Internetauftritt baptisten.de? Ihre Meinung interessiert uns - schreiben Sie uns gerne! feedback(at)baptisten.de