Foto: David Vogt

Bibelarbeiten am Samstag

1. Juni 2019 | 09:00 bis 09:50 Uhr

Lukas 9, 57-58 | Benno Braatz

Inspiriert unterwegs sein, damit Christus Gestalt gewinnt

Jesus war im wahrsten Sinn des Wortes unterwegs. Als Pilger zu Fuß wird Nachfolge wieder zum Abenteuer mit geistlicher Nachwirkung. (Inklusive praktischer Tipps für den Jakobsweg)

Benno Braatz ist Pastor und seit 1. Januar 2019 Regionalreferent Ost im Dienstbereich Mission.

Galater 4, 19 | Omid Homayouni

Das Ziel des Lebens: Christus ähnlicher werden

Wir suchen Gottes Nähe und können geistliches Wachstum erleben. In unserer Bibelarbeit wollen wir anre-gen, über unsere persönliche Gottesbeziehung, die Qualität unserer Gottesbeziehung und unsere Nähe zu Gott nachzudenken.

Omid Homayouni ist Regionalreferent für Migration und Integration im Landesverband Nordwestdeutschland.

Johannes 20, 19-23 | Jonathan Derek Walzer

Der Auferstandene begegnet den Jüngern mit seinem Frieden; sie werden darauf in seine eigene Sendung hineingenommen, unterstützt durch die kräftige Präsenz des Heiligen Geistes. Diese Sendung gipfelt letzt-lich in der Vollmacht der Sündenvergebung. Dieses vollmächtige Leben in der Sendung des Herrn ist auch für uns heute inspirierend – und Jesus selbst wird dabei für uns und andere erfahrbar.

Jonathan Derek Walzer ist Pastor und seit Mai 2018 Landesjugendreferent im GJW Bayern. Er ist Mitglied im Lei-tungskreis der GGE – Geistliche Gemeindeerneuerung im BEFG

Matthäus 11, 1-6 | Alexander Rockstroh

Mensch ärgere Dich nicht!

Der Vers 6: „Glückselig ist, wer sich nicht an mir ärgert!“ (LUT)
Der Ärger macht uns unattraktiv und nimmt uns zunehmend die von Jesus gegebene Ausstrahlungskraft eines fröhlichen und befreiten Christen. Wir wollen uns von Gottes Wort inspirieren lassen, wie wir uns we-niger ärgern müssen und was wir tun können, wenn das Leben es mal wieder richtig unfair mit uns meint.

Alexander Rockstroh ist seit März 2018 Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden – Chris-tusForum Deutschland und wohnt mit seiner Familie in der Nähe von Nürnberg. Der Theologe und Betriebswirt ist seit vielen Jahren als Pastor und Unternehmensberater tätig.

Lukas 17, 20+21 und andere | Prof. Dr. Andrea Klimt und Lucie Meißner

Dein Reich komme

Jesus verkündigt das Reich Gottes, das mit seinem Dasein und Wirken anbricht, wächst, alles durchdringt und kommen wird. Wir wollen uns inspirieren lassen von den sprechenden Bildern des gegenwärtigen und kommenden Reich Gottes, dass Christus in uns Gestalt gewinnt.

Andrea Klimt ist Pastorin und Professorin für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Elstal.
Lucie Meißner ist Studentin an der Theologischen Hochschule Elstal.


Matthäus 6, 22-23: Mit Blindheit geschlagen!? (Yvonne Ortmann)

„Richtiges Sehen“ ist in der christlichen Spiritualität ein zentrales Thema. In Mt. 6,22f spricht Jesus über kranke und gesunde Augen und welche Auswirkungen sie auf den gesamten Menschen haben. Dabei wird klar: Es geht Jesus nicht nur um das, was wir sehen können (Gott), sondern auch um die richtige ART zu sehen. Als Gläubige werden wir damit konfrontiert, dass Jesus oftmals solche Menschen, die meinen Gott zu kennen, als „blind“ bezeichnet. Was also meint „richtiges Sehen“? Für Mystiker wie Richard Rohr ist es entscheidend, „mit dem Dritten Auge“ zu sehen und die „gängige ‚Wir-gegen-Die‘-Sicht und das daraus resultierende dualistische Denken“ zu überwinden. Vor diesem Hintergrund stellen wir die Frage: Was macht Menschen sehend?

Yvonne Ortmann ist Pastorin der EFG Berlin-Staaken und Seminarleiterin im Bereich „Christliche Spiritualität“

Samstag

12. Mai 2018 | 09:00 bis 09:50 Uhr

Kolosser 3,1-2 und Offenbarung 4,1-2a: „Komm herauf“ (Theresa Jessica Festus)

Haben wir Christen unsere Identität in Christus erkannt, verstanden und wirklich verinnerlicht? Es ist ein entscheidender Prozess in unserem Leben als Nachfolger Christi. Nur wenn wir begreifen, dass wir mit Jesus gekreuzigt und begraben wurden und mit Jesus durch den Heiligen Geist wieder auferstanden sind, können wir ein Leben zur Ehre Gottes führen. Wir werden aufgefordert „Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist, nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört.“ Unser Leben in all seinen Facetten muss nach Jesus ausgerichtet sein, der zur Rechten Gottes sitzt. Unser Leben wird umgewandelt, wenn wir uns das Folgende als oberste Priorität in unserem Leben setzen: Jesus zu ehren, ihn zu loben und zu preisen, und ihm mit Gehorsam nachzufolgen. Diese Priorität soll unser Le-bensstandard sein, durch welchen unser Leben beurteilt wird und der unseren Umgang mit unseren Mit-menschen beeinflusst. Unser Ziel als Christ ist es, Jesus, unserem Heiland, ähnlicher zu werden.

Theresa Jessica Festus ist Pastorin in der EFG Hagen.