Staatliche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

Auswirkungen auf die Kirchen

22. März 2020

Am 22. März 2020 haben die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder ein bundesweit geltendes umfassendes Kontaktverbot erlassen. Demnach sind Ansammlungen von mehr als zwei Menschen ab sofort untersagt.

Erklärung der Bundeskanzlerin zum Nachlesen

Erklärung der Bundeskanzlerin als Video

Alle Bundesländer haben zur Umsetzung des gemeinsam beschlossenen Kontaktverbots Verordnungen erlassen, die im Folgenden verlinkt sind.

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen


16. März 2020

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März in einer gemeinsamen Erklärung, Beschränkungen für soziale Kontakte im öffentlichen Bereich festgelegt. Darunter fallen auch Zusammenkünfte in Kirchen. Die Ausführung des Krisenmanagements und somit auch die Entscheidung über Absagen von Veranstaltungen und Verbote sind weitestgehend den Ländern überlassen.

Bayern und Nordrhein-Westfallen haben An- und Versammlungen ab dem 17. März komplett verboten. Das Land Berlin verzichtet bisher darauf, Veranstaltungen pauschal zu verbieten. Dort sind alle öffentlichen und nicht öffentlichen Versammlungen über 50 Menschen seit dem 14. März verboten. Das gilt auch für Thüringen. In Baden-Württemberg wurden Gottesdienste verboten. In Brandenburg sind Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern bereits verboten, ab 100 Menschen müssen sie den Kommunen gemeldet werden. In Bremen und Niedersachsen wurden alle Zusammenkünfte in Kirchen untersagt. In Hamburg sind seit dem 15. März grundsätzlich alle öffentlichen und nicht öffentlichen Veranstaltungen und Versammlungen unabhängig von der Teilnehmerzahl untersagt. Das gleiche gilt für Sachsen. In Hessen wurden Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen verboten. Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern sind in Mecklenburg-Vorpommern untersagt. Rheinland-Pfalz und Saarland untersagen Angebote in Vereinen und Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Volkshochschulen, Musikschulen, Kirchen und Moscheen. In Sachsen-Anhalt sind öffentliche und nichtöffentliche Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmern untersagt und in Halle wurde der Katastrophenfall ausgerufen. In Schleswig-Holstein sind alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt.