Foto: David Vogt

Lassen wir uns inspirieren!

Einladung zur Bundesratstagung vom 9. bis 12. Mai in Kassel

„Was inspiriert Dich?“ frage ich die Menschen in meinem Umfeld. „Gute Gespräche“, sagt die eine. „Stille!“, meint der andere. „Ein gutes Buch“, „anrührende Musik“, „andere Menschen“ – die Antworten sind sehr unterschiedlich. Das Tolle ist: Fast alle der genannten Inspirationsquellen kann man auch auf der Bundesratstagung dieses Jahr in Kassel finden. Und diese haben eins gemeinsam: sie beziehen sich alle auf Jesus Christus.

„INSPIRIERT LEBEN … dass Christus Gestalt gewinnt“ ist das Thema unseres Bundes für dieses und für nächstes Jahr. Dabei geht es, so skizziert es das Mission Statement, um das Hören auf die lebendige Stimme Gottes, darum, sich auf seine eigene Spiritualität zu besinnen und sich durch die Ausdrucksformen anderer bereichern zu lassen. Und es geht darum, dass „Christus durch unser Handeln in der Begegnung mit anderen Menschen und in der Gesellschaft Gestalt gewinnt.“

Darüber nachzudenken, wie das gelingen kann, soll Thema der Bundesratstagung sein. Und Möglichkeiten, das auszuprobieren, gibt es viele. Worte, Sätze, Bilder können an der Schreibwand „Inspiriert leben heißt für mich...“ gesammelt werden, um so im Laufe der Tagung Anregungen und Gedankenanstöße zu geben. Gedankenanstöße können auch Menschen aus anderen christlichen Traditionen geben, wie zum Beispiel Pater Nikodemus Schnabel. „Wo findet die Seele ein Zuhause?“ heißt die Frage, auf die wir den Benediktiner gebeten haben, in der Konferenzveranstaltung am ersten Abend zu antworten. Beim Workshop „Musik und Inspiration“ kann man der Frage auf den Grund gehen, wieso Musik für viele eine Quelle der Inspiration ist, und dabei auch Erfahrungen mit geistlichen Impulsen machen. Ist die Form meiner Spiritualität eigentlich typisch für meine Generation und trennt mich das von den anderen Generationen, oder gibt es da viel mehr Gemeinsamkeiten als ich eigentlich vermute? In einem Erzählcafé kann man sich darüber mit anderen auszutauschen und sich dabei durch die Vielfalt und die Lebendigkeit des persönlichen Glaubens der Gesprächspartner und -partnerinnen inspirieren lassen. Beten kann man überall – im Plenum und im Gottesdienst gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden der Bundesratstagung, im Raum der Stille, beim Spaziergang auf der Straße. Foren, Bibelarbeiten, Konzerte, Markt der Möglichkeiten – da ist bestimmt jede Menge Inspiration dabei, egal welche Antwort man auf die eingangs gestellte Frage geben würde. Und das sind nur einige Beispiele des wirklich inspirierenden Programms dieser Tage rund um Himmelfahrt.

Gespräche

Foto: David Vogt

Musik

Foto: David Vogt

Plenum

Foto: David Vogt


Außerdem ist der Bundesrat das höchste Entscheidungsgremium unseres Bundes und je mehr Delegierte teilnehmen, desto repräsentativer können die Beschlüsse für unseren vielfältig zusammengesetzten Gemeindebund gefasst werden. Verantwortung zu übernehmen und mit zu entscheiden, kann auch inspirierend sein.

Ich bin gespannt, was da passiert, über Himmelfahrt in Kassel. Und ich bin gespannt, welche Folgen das hat – wie Christus Gestalt gewinnt, denn auch da, da bin ich sicher, gibt es viele Möglichkeiten. Insofern: Lassen wir uns inspirieren! Schnell zur Bundesratstagung anmelden und dann auf nach Kassel! 

Ein Artikel von Julia Grundmann