Bund Evangelisch-Freikichlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.

BUND AKTUELL Nr. 6 | 6. Juni 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,


„Es macht richtig Freude, Baptist zu sein!“, sagte jemand am Ende des diesjährigen Bundesrates in Kassel. „Das hat mir für meine Gemeindearbeit zu Hause wieder Mut gemacht“, war auch eine Äußerung. Und: „Wir sind eine bunte Vielfalt, aber wir halten zusammen.“ Noch manche, durchweg positive Äußerungen könnte ich nennen. Bestimmt gibt es auch andere, aber die sind (noch) nicht bei mir angekommen. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Stimmung gut war, die Begegnungen sich herzlich und offen gestalteten und die Möglichkeiten an Ständen, in Lounges und auf den Fluren genutzt wurden. Das Miteinander funktionierte, und unser Jahresthema „INSPIRIERT LEBEN … dass Christus Gestalt gewinnt“ wurde noch einmal auf vielfältige Weise sichtbar.

Sicher machen wir uns auch Sorgen. Das gehört wohl zu uns Menschen dazu. Die einen sorgen sich darüber, dass die Mitgliederstatistik einen Rückgang zeigt. Andere sorgen sich um den Umgang mit der Bibel, um deren Bedeutung unter uns. Manche machen sich Gedanken über die rasante Veränderung der Welt und dass alte Konzepte und Strukturen nicht mehr tragen. Natürlich sind da auch die Sorge um den Klimawandel und der Wunsch, mit Gottes Schöpfung klug und angemessen umzugehen. Und die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit in unserer Welt bleibt bestehen.

Leicht können all diese Themen ein Anlass sein, sich zu entzweien, miteinander zu streiten und niedergeschlagen zu sein. Aber da gibt es etwas, das uns verbindet, das uns den Kopf heben lässt, das Mut macht und eine Perspektive zeigt: unser gemeinsamer Glaube an unseren Herrn Jesus Christus. Er ist das Zentrum, auf ihn sehen wir, auf ihn hören wir und an ihm orientieren wir uns. So haben wir Bibelarbeiten gehört und erlebt, gesungen, gebetet und auch viel gelacht. Wir haben mit überwältigender Mehrheit eine Resolution zur Religionsfreiheit und zum Recht auf Asyl verabschiedet. Wir konnten uns Gedanken machen und austauschen im Blick auf unsere Mitgliedschaft im Ökumenischen Rat der Kirchen.

Wir dürfen uns Sorgen machen, aber wir müssen es nicht. An über 800 Orten gibt es Gemeinden unseres Bundes, in denen es ein geistliches Leben gibt. In ihnen verkörpert sich die lebendige Hoffnung der Welt. Hier kommen Menschen zum Glauben, lassen sich taufen, gestalten Gemeindeleben. Das ist ein riesiger Schatz. Wenn wir dann noch den Blick über den gemeindlichen Tellerrand heben und die Geschwister in den anderen Kirchen und Konfessionen wahrnehmen, haben wir allen Grund, uns keine Sorgen zu machen.

Sicher, es läuft nicht überall rund. Manches ist schwer geworden. Es werden auch Gemeinden sterben. Wir werden uns vielleicht auch immer wieder einmal streiten. Aber Christus bleibt bei uns. Das hat er zugesagt. Und deshalb werden auch Gemeinden gegründet, lassen sich Menschen rufen, dürfen wir mitgestalten in dieser Welt und wenden uns nicht ab, sondern bleiben dran.

Die nächste Bundeskonferenz kommt. An dieser Stelle lade ich alle schon jetzt dazu ein. Die unter 35-Jährigen haben ein eigenes Mandat bekommen. Mögen die Gemeinden das nutzen. Die Bundeskonferenz entwickelt sich in weiten Teilen zu einer Glaubenskonferenz, und darum geht es: mutig zu glauben in einer sich verändernden Welt. Gott geht mit!

Michael Noss
Präsident

PS: Nächste Woche geht die Berichterstattung über den Bundesrat weiter. So werden wir am 13. Juni in BUND kompakt unter anderem über die Änderung der „Rechenschaft vom Glauben“ sowie über die Bundesratsforen berichten.







Wahlen zum Präsidium

Michael Noss wiedergewählt und vier neue Präsidiumsmitglieder

Foto: David Vogt

Altgediente Konzepte auch einmal über Bord werfen und mutige Schritte gehen, um die Liebe Gottes weiterzugeben, dazu hat Michael Noss nach seiner Wiederwahl zum Präsidenten des BEFG ermutigt. Er wurde bei der Bundesratstagung mit 91 Prozent der Delegiertenstimmen in dem Amt bestätigt, das er bereits seit vier Jahren bekleidet. Corinna Zeschky wurde durch das Präsidium als Stellvertreterin des Präsidenten bestätigt. Der Bundesrat bestätigte zudem Dorothee Oesemann und Dirk Zimmer als Mitglieder des Präsidiums und wählte mit Lea Herbert, Cornelia Gerlach, Veit Claesberg und Volker Bohle vier neue Mitglieder in das Leitungsgremium.

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Der Religionsfreiheit und dem Recht auf Asyl verpflichtet

Resolution: „Religiöse Fachkompetenz“ notwendig, Dank an Gemeinden

Foto: David Vogt

„Die deutsche Geschichte ist für uns Verpflichtung, denen Schutz durch Asyl zu gewähren, die wegen ihrer religiösen Überzeugungen bedroht werden.“ Mit diesen Worten hat der Bundesrat in einer Resolution daran erinnert, dass „Religionsfreiheit und das Recht auf Asyl Grundrechte sind, die zusammengehören“. Die Resolution fordert von den staatlichen Stellen, dass über Asylanträge aus religiösen Gründen nur Menschen entscheiden, die dazu befähigt sind. Sie würdigt das Engagement der BEFG-Gemeinden für Geflüchtete und fordert sie auf, hierin nicht nachzulassen: „Wir wünschen uns, dass Gemeinden Konvertiten in Fragen des Glaubens und der christlichen Lebensgestaltung eine Stütze sind und ihnen auch in juristischen Fragen beistehen.“

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Eröffnungsabend mit BFeG-Präses Ansgar Hörsting

INSPIRIERT LEBEN in Krisenzeiten

Foto: David Vogt

Zum Auftakt der Bundesratstagung hielt Ansgar Hörsting, der Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, einen Impuls zum Thema „Herausfordernde Zeiten – durchtragender Glaube: Inspiriert leben in Krisenzeiten“. Das Neue Testament beschreibe nicht nur das Bild eines ständig siegreichen Lebens. Krisen und Herausforderungen gehörten vielmehr zum Leben dazu und sollten willkommen geheißen werden. Gerade in der Krise sei ihm Gott neu begegnet. Vor allem habe er verstanden, dass Jesus Christus ja schon der Sieger sei. Glaube bedeute im Kern, diesem Jesus Christus zu vertrauen – auch und gerade in Krisen und Herausforderungen.

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Gerechter Frieden als Lebenshaltung

Fernando Enns über den Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens

Foto: David Vogt

Gerechter Frieden sollte eine Lebenshaltung von Christinnen und Christen sein. Dafür plädierte der Mennonit und Friedenstheologe Prof. Dr. Fernando Enns bei seinem Vortrag „Gefährdeter Frieden – tragfähige Perspektiven: Inspiriert leben als Friedensstifter“. Fernando Enns stellte den ökumenischen Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens vor, eine Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen, weil dieser ihn zurzeit persönlich sehr inspiriere. Der Universitätsprofessor betonte, dass das Friedensuchen kein Ziel, sondern ein fortwährender Prozess sei, der aus der Inspiration lebt. Gerechter Frieden sei spirituell identitätsstiftend: „Wir lassen uns verwandeln durch unser Gebet und unser Handeln im Gebet.“ Auf dem Pilgerweg setze man sich verschiedenen Stationen aus, um von diesen zu lernen und inspiriert weiterzugehen.

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Video: Bibelarbeit von Christoph Stiba

Das Leitwort des Generalsekretärs anschauen

Die Bibelarbeit von Generalsekretär Christoph Stiba ist als Video verfügbar. Darin spricht er zu Nehemia 2 für den BEFG richtungsweisende Worte. Nehemia habe seine Position am Königshof aufgegeben, weil ihn das Elend der Menschen bewegt hat. „In ihm reifte nicht nur ein Traum, sondern auch ein Wille heran“, so Stiba. „Welchen Traum oder Wunsch tragen wir in unseren Herzen? Welcher Traum, welche Vision inspiriert uns? Und was ist jeder Einzelne von uns bereit, dafür einzusetzen?“ Denn jede einzelne Ortsgemeinde sei ein Ort der Hoffnung für die Welt. Und wo eine Gemeinde heute Hoffnung in der Welt sein wolle, müsse sie auch Neues wagen und Altes sein lassen. Man müsse Neues anpacken wollen und auch riskieren, dass das Neue vielleicht nicht funktioniert. Dabei sollten die Gemeinden die zentralen Aussagen, die missio dei – die Mission Gottes – im Blick behalten. „Wir müssen die Nachfolgegemeinschaft mehr leben als das Trennende“, fordert Stiba. Die missio dei dürfe nicht durch rechtgläubige Kleinkriege aus dem Blick geraten, „damit Christus in unseren Gemeinden Gestalt gewinnt.“

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Schwieriges Jahr mit glimpflichem Ausgang

Bundeshaushalt ermöglicht „Strauß an segensreichen Arbeiten“

Foto: David Vogt

„Wir hatten ein schwieriges Jahr mit einem glimpflichen Ausgang“, so lautet das Fazit von Volker Springer auf der Bundesratstagung in Kassel. Allen, die sich tatkräftig an den Finanzen beteiligen, dankte Springer ausdrücklich. Das Ergebnis für 2018 liegt bei einem Minus von 20.350 Euro. Zu groß war am Ende der Fehlbetrag bei den Bundesbeiträgen der Gemeinden. Auch beim Bundesopfer musste der kaufmännische Geschäftsführer des BEFG von deutlichen Rückgängen berichten. Um zukünftig einen ausgeglichenen Haushalt besser zu erreichen, ohne dabei die Gemeinden finanziell zu überfordern, wurde aus den Reihen der Delegierten eine interessante Rechnung aufgemacht.

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Aktuelles aus den Landesverbänden: neue Gemeinden

Darunter Gründungsprojekte – zudem Einrichtungen aufgenommen

Foto: David Vogt

Erstmals haben mit der Spectrum International Church Düsseldorf und KIRCHE DIE BEWEGT in Saarbrücken zwei anerkannte Gemeindegründungsprojekte den Antrag gestellt, Hauptgemeinden im BEFG zu werden. Der Bundesrat hat diesen Anträgen ebenso zugestimmt wie denen der EFG Berlin-Staaken und der EFG „Harul“ Gernsbach. Die Waypoint Christian Church Landstuhl (IBC) wurde für zwei Jahre als assoziiertes Mitglied aufgenommen. Zudem wurden neun Einrichtungen in die Bekenntnisgemeinschaft mit dem Bund aufgenommen: die Gerhard-Claas-Stiftung (Elstal), Lebenswert e. V. (Bildungs- und Sozialwerk der Friedenskirche Neu-Ulm), die Senioren- und Pflege gGmbH Essen (Johannes-Heim), die zum Evangelisch-Freikirchlichen Sozialwerk Essen e.V. gehört, sowie sechs Einrichtungen des Diakoniewerks Tabea e. V.


Delegierte unter 35 – zusätzliches Mandat für jede Gemeinde

Nach Initiative junger Abgeordneter: Bundesrat folgt Präsidiumsantrag

Foto: David Vogt

Ab 2020 kann jede BEFG-Gemeinde zusätzlich zu ihrer bisherigen Delegiertenzahl einen Abgeordneten oder eine Abgeordnete unter 35 Jahren zum Bundesrat entsenden. Mit diesem Beschluss ist der Bundesrat einem Antrag des Präsidiums gefolgt, der auf eine Initiative der jungen Bundesratsdelegierten 2018 zurückgeht. Das Präsidium verspricht sich „von einer stärkeren Beteiligung junger Leute auf dem Bundesrat, dass die aktuelle Situation und die Themen der einzelnen Gemeinden besser auf der Bundesebene abgebildet werden. Zusätzlich werden Menschen motiviert und befähigt, schon früh in ihrem Leben Verantwortung für ihre Gemeinde und im Bund zu übernehmen.“ Der Bundesrat erfahre dadurch eine Verjüngung und gewinne „neue Perspektiven, was ihn zukunftsfähig und relevant macht.“


15 Jahre Netzwerk „Beratung von Gemeinden“

Ein lohnenswerter Blick von außen

Foto: David Vogt

Das Netzwerk „Beratung von Gemeinden“ bietet Chancen, neue Wege zu finden, Probleme zu lösen und konkrete Projekte voranzubringen. Dieses Jahr feierte das Netzwerk, zu dem 68 Beraterinnern und Berater gehören, seinen 15. Geburtstag auf der Bundesratstagung. Zu diesem Anlass wurde auch ein Video präsentiert, in dem Personen, die mit ihrer Gemeinde eine Beratung in Anspruch genommen haben, zu Wort kommen. „Wir glauben, dass in jeder Gemeinde ein Potential steckt, das Gott in sie hineingelegt hat. Beraterinnen und Berater helfen dabei, das zu entdecken“, so Pastorin Heike Beiderbeck-Haus. Für die unterschiedlichen Herausforderungen in Gemeinden vermittelt sie das passgenaue Angebot.

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BEFG prüft Mitgliedschaft im Weltkirchenrat

Mennonitischer Professor stellt den ÖRK vor

Foto: David Vogt

„Wenn es den ÖRK nicht gäbe, müsste man ihn erfinden“, so Prof. Dr. Fernando Enns. „Denn die Herausforderungen in der Welt sind zu groß für eine Konfession allein. Vielmehr noch sind wir eins, weil Christus diese Einheit schon gestiftet hat.“ Auf der Bundesratstagung stellte der mennonitische Theologe Prof. Dr. Fernando Enns, der Mitglied im Zentralausschuss des Weltkirchenrates ist, die Geschichte und Ausrichtung des ÖRK vor. Anschließend wurde kontrovers über eine Mitgliedschaft des BEFG im Weltkirchenrat diskutiert. Bei der nächsten Konferenz 2020 soll darüber eine Entscheidung getroffen werden.

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Live-Mitschnitte – ganze Konferenzteile anschauen

Vorträge, Gottesdienst, Musik, Podiumsdiskussion, Bibelarbeit

Die Bundesratstagung ist nicht nur Kirchenparlament, sondern auch Glaubenskonferenz. Erstmals wurden in diesem Jahr fünf dieser Konferenzveranstaltungen live als Video-Stream übertragen. Wer sie sich noch einmal anschauen möchte, kann dies auf baptisten.de tun. Zur Verfügung stehen die Vorträge von Ansgar Hörsting und Prof. Dr. Fernando Enns, der Himmelfahrtsgottesdienst, die Bibelarbeit am Freitagmorgen sowie die Podiumsdiskussion zum Thema „Vielfältige Aufgaben – gemeinsame Verantwortung: Inspiriert leben in der Gesellschaft“. Bei allen Streams mit dabei: die mitreißende Musik der Konferenzband!

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Stimmen, Impulse, Emotionen

Videos vom Bundesrat 2019

Ein emotionales Video, das Sie in die Konferenzatmosphäre eintauchen lässt, und zahlreiche Impulse zum Jahresthema INSPIRIERT LEBEN – das erwartet Sie auf der Videoseite zum Bundesrat. Wie kann der Glaube Menschen in schweren Notsituationen helfen – und welchen Umgang mit Krisen gilt es zu vermeiden? Was ist das Besondere am Taizé-Gebet? Und wie kann der Glaube sich künstlerisch entfalten? Um diese Fragen geht es in drei Interviews. Außerdem berichten Menschen aus dem Bund in einem Video, das am Eröffnungsabend gezeigt wurde, was in Gemeinden und überregional zum Jahresthema lief und wie sie das erlebt haben.

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Nachlese zur Bundesratstagung

Texte und Präsentationen zum Download

Foto: David Vogt

Das Programm der Bundesratstagung 2019 war so vielfältig, dass es gar nicht möglich war, bei allen Veranstaltungen dabei zu sein. Deshalb stehen auf der Internetseite einige Texte und Präsentationen zum Herunterladen bereit: zum Beispiel die Predigt von Samantha Mail, die Bibelarbeit von Benno Braatz und nach und nach auch die Berichte aus den Foren – zum Nachlesen für die, die dabei gewesen sind, und zum Neuentdecken für die, die an den jeweiligen Veranstaltungen nicht teilnehmen konnten.

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Bundesstand beim Evangelischen Kirchentag

Mit Martin Luther King über eine bessere Gesellschaft nachdenken

Der BEFG wird beim Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 19. bis 23. Juni in Dortmund mit einem Stand (B04 in Halle 8) vertreten sein. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ lädt das Team um Regionalreferent Christopher Rinke dazu ein, sich über den Traum von einer besseren Gesellschaft auszutauschen. Pastor Friedrich Kleibert bietet wieder seine beliebten Laubsägearbeiten an. Besucherinnen und Besucher können sich zudem mit einem Aufsteller von Martin Luther King fotografieren lassen, dessen gesellschaftliches Engagement Menschen bis heute inspiriert. Auch das Musical über den berühmten Baptistenpastor wird auf dem Kirchentag aufgeführt. Der BEFG ist hier offizieller Kooperationspartner.

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Schnupperstudium an der Theologischen Hochschule

Anmeldeschluss 7. Juni!

Kurzentschlossene haben noch bis morgen die Möglichkeit, sich für ein Schnupperstudium an der Theologischen Hochschule Elstal anzumelden. Vom 17. bis 19. Juni können sie dann Informationen zum Theologie- und Diakoniestudium aus erster Hand erhalten, an mehreren ausgewählten Vorlesungen teilnehmen, Dozierende, Studierende und Mitarbeitende kennenlernen und sich auf dem Campus des Bildungszentrums umschauen. Die Teilnahme ist kostenlos – die Hochschule übernimmt die Kosten für Unterbringung und Verpflegung. Lediglich für die Anreise müssen die Interessierten selbst aufkommen.

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EBM INTERNATIONAL: Geschichten vom Missionsfeld

Bericht von der Jahreskonferenz in Bülach

Am diesjährigen Missionsrat von EBM INTERNATIONAL nahmen über 120 Delegierte und Gäste aus 28 Ländern aus Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika teil. Ehrengast war Pastor Paul Msiza aus Südafrika, der Präsident der Baptist World Alliance (BWA). Das Thema lautete „Your plenty will supply what they need… the goal is equality“ („Euer Überfluss hilft ihrem Mangel ab… das Ziel ist Gleichheit“) nach 2. Korinther 8,14. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden aufgefordert zu überlegen, was ihr Überfluss ist. Partnerschaft ist seit der Gründung ein zentrales Anliegen von EBM INTERNATIONAL: „Niemand hat nichts, niemand hat alles, aber jeder hat etwas“, lautete die eindrückliche Erinnerung des EBM-Generalsekretärs Christoph Haus. Als verschiedene Glieder eines Körpers sei die Vielfalt eine große Stärke. Diese Betonung der Partnerschaft in der Mission fördere Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung. Sie präge eine Kultur des Teilens und Lernens.

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