Baptismus und Sozialismus

30.11.2019

Beginn: 10:30

Ende: 17:00

30 Jahre Ende des Staatssozialismus. 50 Jahre Gründung des BEFG in der DDR. 70 Jahre Gründung der DDR und der Bundesrepublik. 100 Jahre Weimarer Reichsverfassung.

In allen Ereignissen, an die wir im Multigedenkjahr 2019 erinnern, spielte die Auseinandersetzung mit dem Sozialismus marxistischer Prägung eine wesentliche Rolle.
 
Nach der russischen Oktoberrevolution 1917 galt die kommunistische „Sowjethölle“ als Schreckgespenst. Auch Baptisten begrüßten 1933 den Nationalsozialismus als Rettung vor der drohenden bolschewistischen Gefahr und befürworteten 1941 den Eroberungskrieg gegen die Sowjetunion. Nach dem Krieg fanden sich die ostdeutschen Gemeinden in der sozialistischen DDR vor, entwickelten bald eigene Strukturen und bildeten 1969 den BEFG in der DDR.
 
Wie entwickelte sich das Verhältnis zwischen Marxisten und freikirchlichen Christen? Wie viel Sozialismus steckte im DDR-Bund? Und was bedeutete dies für die Beziehungen zum westdeutschen Bund in der eher antikommunistisch orientierten Bundesrepublik? Und schließlich: Wie haben sich Baptisten 1989/90 zum Ende des Staatssozialismus verhalten, und wie weit sind Gemeinden im Osten bis heute geprägt durch die sozialistische Vergangenheit?
 
In mehreren Referaten, Diskussionen sowie Podium-Zeitzeugengesprächen soll das Thema entfaltet werden.

Tagungsgebühr: 
Es wird ein Kostenbeitrag von 10 Euro erbeten.
 
Anmeldung und weitere Informationen: 
Pastor i.   R. Reinhard Assmann
Tel.: 030 9714558
E-Mail: historischerbeirat(at)baptisten.de    

Anmeldeschluss: 17.11.2019

Veranstaltungsort

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Friedrichshain
Matternstr. 17/18
10249 Berlin

Veranstalter

Evangelisch-Freikirchliche Zeitgeschichte e.V. und Historischer Beirat des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden