Aktuelles

Impulstag für Frauen

Mehr als nur eine Idee!

Am 07.07.2017 trafen sich in Kassel zwölf Frauen aus unterschiedlichen Gemeinden und Arbeitsbereichen, um gemeinsam zu überlegen, wie die Arbeit des Forums Frauen im Fachbereich Familie und Generationen an Struktur und Kontur gewinnen kann. Es war ein Tag mit der Chance, ohne Begrenzungen und Vorbehalte zu denken und zu planen.

Unter  Einbeziehung der Leitsätze für die Arbeit des Forums Frauen und durch persönliche Lebens-, Glaubens- und Gemeindeerfahrungen kamen viele Gedanken und Ideen in Bewegung und zu Papier.

In den folgenden Wochen werden diese Ideen nun weiter in Gedanken und in entstehenden Konzeptionen bewegt und Schritt für Schritt umgesetzt.

Wir sind dankbar für einen Tag, der unseren Blickwinkel und das Denken erweitert und neue Möglichkeiten der gemeinsamen Arbeit aufgezeigt hat.

Annette Grabosch

90 Jahre Frauenarbeit im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

Das Christsein als Abenteuer erleben

Die Frauenarbeit im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ist 90 Jahre alt geworden. Das feierten 220 Frauen aus Baden-Württemberg und Bayern mit einem „besonderen Frauentag“ in Neu-Ulm.

Hauptrednerin war die katholische Ordensschwester Teresa Zukic (Weisendorf). Die Nonne aus der „Kleinen Kommunität der Geschwister Jesu“ ist durch Kindermusicals, Bücher und TV-Auftritte bekanntgeworden. Sie gab Tipps für ein erfülltes Leben als Christ und bezeichnete das Christsein als Abenteuer. Der Glaube könne das eigene Leben verwandeln. Sie empfahl fünf konkrete Schritte umzusetzen: mit sich selbst Freundschaft zu schließen, selbst zur Bibel zu werden, Gott zu loben, Ungewöhnliches gegen die Gewohnheit zu tun und Wunden heilen zu lassen. Eine der Teilnehmerinnen, Elisabeth Malessa (Feuchtwagen), sagte der GEMEINDE: „Wir haben eine sehr fröhliche, authentische Referentin erlebt, die den Herrn Jesus Christus von Herzen liebt und seine Liebe weitergeben möchte.“

Grußworte sprachen der Präsident des Bundes, Michael Noss (Berlin), die Referentin des Fachbereichs Familie und Generationen, Dagmar Lohan (Elstal), und die Ulmer Gemeindepastorin Ruth Greiner. Noss hob hervor, dass Frauen immer schon – recht selbstbewusst – im gemeindlichen Kontext gewirkt haben. Es sei ein längerer Weg gewesen, bis ihnen alle Dienste in der Gemeinde offen gestanden hätten. Es sei auch der beharrlichen und gemeindeorientierten Art der Frauen zu verdanken, dass dies dann so gekommen sei. Noss drückte seine Hochachtung darüber aus, dass die Frauenarbeit, die früher einmal eine selbstständige Einrichtung im Bund war, sich in den neuen Fachbereich Generationen Familie und Generationen eingebracht habe. Ein Preisrätsel, Blumenschmuck und kleine Geschenke gaben dem Tag eine besondere Note.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war das Anspiel von drei Frauen aus Ulm, das zum zweiten Vortrag der Ordensfrau passte. Beide trugen den Titel „Jeder ist normal, bis du ihn kennst“ und erntete viele Lacher im Publikum. Die Nonne rief dazu auf, damit aufzuhören, Mitmenschen und die Vergangenheit für das eigene Unglücklichsein verantwortlich zu machen. Es gelte vielmehr, die Gefühle zu steuern und Situationen neu zu bewerten. Workshops, die Möglichkeit zum Austausch und ein „Markt der Möglichkeiten“ rundeten das Frauentreffen ab.

Ein Artikel von Klaus Rösler (DIE GEMEINDE)

Frauentag zur Jubiläumsfeier 90 Jahre Frauenarbeit im BEFG

Am 6. Mai 2017 trafen sich über 50 Frauen aus Thüringen und Sachsen zum Frauentag in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Gera. Anlass dieses Frauentags war ein Jubiläum: 90 Jahre Frauenarbeit in unserem Bund. Man spürte sofort, wie sehr sich die Frauen über ein Wiedersehen freuten, schließlich hatte der letzte Frauentag schon 2009 in Schmalkalden stattgefunden! Und an diesem Festtag passte wirklich alles: herrliches Frühlingswetter, wunderbare Räumlichkeiten, köstliches Essen, zu Herzen gehende Lobpreismusik und zwei Referate von Elisabeth Malessa zum Thema „Gedanken“. Wie gut, dass wir einen Gott haben, der Gedanken des Friedens über uns hat und so mächtig ist, dass er nicht nur mit unseren Gedanken fertig werden kann, sondern sogar die Gedanken ganzer Völker wenden kann! Danke lieber Vater im Himmel, dass wir reich beschenkt nach Hause fahren durften. Und hoffentlich dauert es bis zum nächsten Frauentag nicht gar so lange!

Elisabeth Malessa

Neuigkeiten vom ökumischen Weltgebetstag der Frauen

Das Forum Frauen im BEFG gehört zu den zurzeit 12 kirchlichen Verbänden und Frauenorganisationen aus 9 unterschiedlichen Konfessionen, die Mitglied im Weltgebetstags-Komitee sind.

Einen aktuellen Bericht zu den Personalveränderungen im Komitee und den aktuellen Projekten 2017 und 2018 finden sie hier.

Ausserdem hat unsere Seite eine eigene Rubrik für den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen, auf der sie immer wieder Neuigkeiten und Informationen finden.

Das Reformationsprojekt im Christinnenrat - die frauengerechte Kirche

Reformation ist überall - FrauenPerspektiven

Eine frauengerechte Kirche ist für mich/uns wenn...

Frauengerechte Kirche
Dagmar Lohan, Referentin im Fachbereich Familie und Generationen
und Annette Grabosch, Sprecherin Forum Frauen im BEFG

Zum Reformationsjahr 2017 sind Frauen in ganz Deutschland eingeladen, diesen Satz auf einem Plakat zu vervollständigen. In Anlehnung an den Thesenanschlag Martin Luthers sollen sie sich allein oder als Gruppe vor der Kirchentür fotografieren und in eine Online-Bildergalerie hochladen.

Initiiert wird das internetbasierte Projekt vom Christinnenrat, einer ökumenischen Arbeitsgemeinschaft von Frauenverbänden und Gruppen auf Bundesebene, in der auch das Forum Frauen im BEFG durch Mona Kuntze vertreten ist.

Vor dem Hintergrund der vielen unterschiedlichen Veranstaltungen und Großprojekte, die sich auf die historisch bedeutsamen Orte des Reformationsgeschehens konzentrieren, möchte dieses Projekt aus der Perspektive von Frauen darauf aufmerksam machen, dass jede Kirche sich immer wieder reformieren muss. Schirmherrin des Projekts ist Dr. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirchen in Deutschland für das Reformationsjubiläum.

Lesen sie hier die aktuelle Pressemitteilung der Schirmherrin.

Als Mitarbeiterinnen des Forum Frauen im BEFG unterstützen wir das Projekt und laden alle Frauen ein, sich zu beteiligen und ihr Foto auf die Internetseite reformation.christinenrat.de hochzuladen. Hier gibt es auch weitere Hinweise, Leitfäden, Tipps und einen Vorschlag für eine Gruppenarbeit zum Thema.

Ziel des Projektes ist es, die Erneuerung der Kirchen im Geist ökumenischer Offenheit und die Zusammenarbeit zu fördern. Und auch das Thema der Geschlechtergerechtigkeit aufzugreifen und reformatorische Anliegen aus der Perspektive von Frauen zu sehen.

Weitere Informationen: www.christinnenrat.de/reformation-ist-ueberall-startseite

 

Studientag der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland

Ökumene bewegt Frauen - Frauen bewegen Ökumene

Am Freitag, 6. Mai 2016, trafen sich 85 Delegierte aus 20 Diözesanverbänden auf der kfd-Bundesversammlung (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland) in Mainz. Der vorausgegangene Studientag stand unter dem Thema „Ökumene“. Das  Forum Frauen im BEFG waren wurde durch Gisela Bullermann (Bielefeld) vertreten, die im Plenum von dem, was für uns als Baptisten grundlegend für Glauben und unserer Arbeit ist, berichtete. Am Nachmittag wurde das Positionspapier„Ökumene bewegt Frauen - Frauen bewegen Ökumene“ einstimmig von der kfd-Bundesversammlung verabschiedet. Weitere Infos finden Sie hier.

Rückblick - Seminar für Frauen in Zavelstein

Kränkungen: der Schmerz in der Seele

Dies war das Thema des Seminars vom 26. – 28.02.2016 das in Bad Teinach-Zavelstein stattfand. Hier  trafen sich 42 Frauen aus Baden-Württemberg, um sich mit diesem tiefgehenden Thema auseinander zu setzen.

Was bedeutet Kränkung eigentlich? Benutze ich diesen Ausdruck noch? Oder sage ich: „Ich bin verletzt. Ich bin beleidigt.“? 

Mit Kränkung wird die Verletzung eines Menschen in seiner Ehre, seinen Gefühlen, insbesondere seiner Selbstachtung bezeichnet. Eine Kränkung kann intensive Reaktionen hervorrufen: Angst, Schmerz, Scham, Wut. Ob etwas für uns eine Kränkung ist oder nicht, hängt davon ab, wie wir die Situation verarbeiten. Habe ich einen hohen Selbstwert, werde ich auch nicht so leicht gekränkt. Ist mein Selbstwert eher mager, bin ich viel anfälliger für Kränkungen.

Das war eine der Aussagen der Referentin Monika Riwar, die mit ihrer lockeren, tiefgründigen und temperamentvollen Art die volle Aufmerksamkeit auf sich und das Thema ziehen konnte. Mit Beispielen von Menschen aus der Bibel, aus ihrem eigenen Leben und einer Menge Fachwissen hat sie Anstoß für viele neue Denkansätze gegeben.

Woher aber nehme ich meinen Selbstwert? Das ist wohl für mich eine der wichtigsten Fragen an diesem Wochenende gewesen.

Ein wichtiger Themenpunkt war: In Christus bin ich, wer ich bin – in Christus bin ich verwurzelt. Wenn ich mir der Liebe Gottes gewiss bin, mich wertgeschätzt und angenommen weiß, dann können Menschen mich nicht so schnell kränken und verletzen.

„...weil DU teuer bist in meinen Augen und wertvoll und ich dich lieb habe“ aus Jesaja 43,4      
Ich wünsche mir, dass Gottes bedingungslose Liebe unseren Selbstwert zunehmen lässt, um unabhängiger und freier von der Meinung und Gefühlen anderer Menschen leben zu dürfen. Was für eine Freiheit! Wie wunderbar ist es, solches  Werkszeug fürs Leben in die Hand zu bekommen.

Christine Kress - Teilnehmerin der Freizeit

Malawireise 2016

Vom 5.-23. August 2016 besuchte Gisela Bullermann (li.) das südostafrikanische Land. Sie war vom Frauenbund der Baptist Convention of Malawi (BACOMA) zur Jahreskonferenz eingeladen. Danach war sie Teil der Reisegruppe des BEFG, die den Partnerbund besuchte.

Hier können Sie ihr Tagebuch lesen, Fotos anschauen und Sie finden einen Link zu Interviews, die auf der Malawireise entstanden sind.