Aktuelles

EBWU Konferenz in Lviv/ Ukraine

Ein Bericht von Gisela Bullerman – Beauftragte im Forum Frauen

Vom 20. -23. September 2018 fand in Lviv (Lemberg), Ukraine die Konferenz der Europäischen Baptistischen Frauenkonferenz (EBWU) statt, die alle fünf Jahre in einem anderen Mitgliedsland ausgetragen wird. Für das Forum Frauen des Bundes Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden nahm Gisela Bullermann teil und berichtet hier ausführlich von ihren Erlebnissen.

Die Stadt Lviv, Ukraine

Heimatabend Ukraine

Thema der Konferenz

Vorstand der EBWU

Ehepaar Bullermann

Spiritualität von und für Frauen

Ein Impulstag im Forum Frauen

Im September 2018 trafen sich vierzehn Frauen in Kassel, um der Spiritualität von Frauen auf die Spur zu kommen. Die Anregung zu diesem Tag entstand auf einem vorherigen Treffen im Forum Frauen. Dort entstand die Frage, was denn das Besondere am Glaubensleben und der Frömmigkeit der Frauen sei? Gibt es da überhaupt etwas Eigenes und wenn ja, was soll das sein? Referentin für diesen Tag war Pastorin Nicole Witzemann. Mit fundiertem Fachwissen und viel Einfühlungsvermögen brachte sie die Frauen ins Gespräch und auf die Spur der weiblichen Frömmigkeit. Nicole Witzemann hat als Referentin der Ökumenischen Arbeit in Berlin ein weites Erfahrungsfeld und als geistliche Begleiterin und Pastorin Einblicke in die Vielfalt der Glaubenspraxis besonders von Frauen. Es wurde deutlich, dass das Glaubensleben von allen Christen vielfältig und individuell gestaltet wird. Allen gemeinsam ist aber der Wunsch nach der Begegnung mit Gott. Seine Nähe zu erleben und in Beziehung mit ihm zu stehen. Der Gang nach innen, also die Sammlung und die Ausrichtung auf Gott bewirken aber auch immer den Wunsch, diese Kraftquelle zu nutzen und mit anderen zu teilen. So ist Spiritualität eine ständige Wechselwirkung mit der Kraftquelle Gott und dem Handeln durch diese empfangene Kraft. Besonders Frauen sind in der Begegnung mit Gott sehr kreativ und offen für Neues. In der Geschichte der Kirche konnte entdeckt werden, wie wichtig es auch war, sich zu einer männlich dominierten Gesellschaft und Kirche abzugrenzen. Diese Grenzen sind heute durchlässiger geworden, aber nicht verschwunden. Frauen brauchen hin und wieder eigene Räume zur Gottesbegegnung, sind aber mutiger geworden, sich im Gesamtkontext der Gemeinde einzubringen und dort ihren Glaubensstil und ihre Gaben zur Verfügung zu stellen. Die Gesprächsrunde der Frauen im Alter von Mitte zwanzig bis über siebzig Jahren war sich einig, dass sie sich alle mehr Vielfalt und Mut in ihren Gemeinden wünschen, wenn es um die Gestaltung von spirituellen Elementen geht. Auch die Konzentration des praktizierten Glaubens allein auf den Gottesdienst ist zu kurz gedacht und bringt oftmals Unzufriedenheit. Anregungen, Anleitungen und Erfahrungsräume können auch in anderer Form und an anderer Stelle im Gemeindeleben vorkommen. Auf kreative Weise mit Musik, Tanz und Pinsel. Aber auch im Einüben des Bibellesens, Betens und Stille erleben kann Gottesbegegnung neu Raum gegeben werden. Und hin und wieder haben Frauen das Bedürfnis, das nur unter Schwestern im Glauben zu tun, da sie das Gefühl haben, besser verstanden zu werden und sich öffnen zu können.

Die Gedanken und Planungen im Forum Frauen entwickeln sich in Zukunft weiter. Spuren wurden entdeckt und ermutigen das Forum gemeinsam weiter in diese Richtung zu denken. Bereits bestehende und gut besuchte Angebote in Seelsorge, Freizeiten und Frauenimpulstagen zeigen eine Richtung auf, in die weiter gedacht werden kann. Und das bestehende Jahresthema des BEFG „INSPIRIERT LEBEN ... dass Christus Gestalt gewinnt“ gibt dazu den Rahmen und auch einige Impulse, sich in Zukunft stärker mit der Frömmigkeit von und für Frauen zu beschäftigen und daraus Anregungen und Angebote für Frauen und Gemeinden entstehen zu lassen.

Wechsel beim Briefmarkenprojekt

Seit vielen Jahren gibt es die Briefmarkensammelaktion im Forum Frauen. Aktuell unterstützen wir mit den Erlösen Projekte für Frauen im südostafrikanischen Malawi. Jetzt im Sommer beendet Hans-Ulrich Tiefert nach vielen Jahren seine treue Arbeit beim Briefmarkenprojekt. Ihm und auch seiner Frau Gudrun sind wir sehr dankbar! Und wir freuen uns, dass die Arbeit weitergeht.

Fast 40 Jahre lang war Hans-Ulrich Tiefert verantwortlich für die Aufbereitung und den Weiterverkauf von unzähligen Briefmarken, Post- und Telefonkarten.  Mit großem fachlichem Wissen und Engagement hat er sich dafür eingesetzt, einen guten Erlös für die Briefmarken zu erzielen. Die Briefmarken wurden in Gemeinden, Firmen und Privathaushalten gesammelt. Ab und an gab es große Pakete aus Nachlässen oder aus aufgelösten Sammlungen. Viele gute Kontakte sind in den Jahren entstanden und so war der Dienst von Herrn Tiefert auch immer geprägt von persönlichen Beziehungen und guten Verbindungen in ganz Deutschland.

Zum Sommer 2018 wird Hans-Ulrich Tiefert seine Arbeit, bei der ihn seine Frau Gudrun tatkräftig unterstützt hat, beenden und in andere Hände abgeben. Mit großer Dankbarkeit schauen wir auf die intensive Zeit und die Treue von Ehepaar Tiefert zurück, die mit großem Engagement und viel Leidenschaft das Projekt „Briefmarken“ zu ihrem Herzensanliegen gemacht haben. Für die Zukunft wünschen wir den beiden Gottes Begleitung und seinen Segen.

Dank der guten Kontakte unter den Sammlern hat sich eine Nachfolge finden lassen. Dafür sind wir im Forum Frauen dankbar und freuen uns, dass wir das Projekt für Frauen in Malawi nahtlos weiter unterstützen können. Die Marken, Postkarten und Telefonkarten können also in Zukunft eingesandt werden an:

Hans Günter Schaardt
Am Rooksberg 36
29683 Bad Fallingbostel

Impulstag für Frauen - Wildeshausen

„Inspiriert leben – auch wenn das Leben im Dreieck tickt“ unter diesem Titel fand am Samstag 23.6.2018 der Impulstag für Frauen, veranstaltet vom Forum Frauen statt.

Wo, wann und wodurch werden wir inspiriert? Was sind die Dinge, die uns begrenzen und wie erleben wir die Zeiten, in denen Gott nicht wirklich hör- oder spürbar ist. Was wäre, wenn doch plötzlich ein Gedanke, eine Idee Raum gewinnt, wenn ein Atemhauch Gottes spürbar würde? Würden wir ihn in unserem Alltag, im Leben zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt überhaupt bemerken?

Diesen Fragen haben sich 35 Frauen aus Gemeinden im Landesverband Nordwest gestellt und sich auf den Weg gemacht, Gottes Atemhauch neu zu entdecken.

Begonnen hatte der Tag mit einer Zeit des Lobpreises geleitet durch Musiker und Musikerinnen der Gemeinde Wildeshausen. Im Impulsreferat von Elisabeth Seydlitz (Pastorin EFG Oldenburg) wurde deutlich, dass es vieles in unserem Leben gibt, dass die Begegnung mit Gott und das Ausruhen und Auftanken bei ihm oft für uns erschwert. In kurzen Austauschphasen und kleinen Übungen konnten die Teilnehmerinnen am Vormittag das Thema ganz persönlich werden lassen und eigene Erfahrungen einbringen.

Beim glattschmirgeln von Herzen aus Wachholderholz das eigene Herz berühren lassen, in der Stille in die Begegnung mit Gott kommen und beim Schreiben eines Psalms den Gedanken freien Raum geben. Mit diesen Angeboten bestand die Möglichkeit, das Thema am Nachmittag praktisch werden zu lassen.

Ein großer Dank geht an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die uns diesen Tag in der EFG Wildeshausen möglich gemacht haben. Vielen Dank für euer großes Engagement und die liebevolle Betreuung.

Der Impulstag für Frauen findet in dieser Weise noch ein weiteres Mal in diesem Jahr statt. Wir treffen uns am 3. November 2018 in der EFG Hamm Bockum-Hövel und laden euch herzlich ein einen inspirierenden Tag mit uns zu verbringen. Weitere Infos und Anmeldung gibt es hier

Seelsorgetage 2018 in Lemförde

Mutig Träume leben – Lebensträume entdecken und verwirklichen

Ann Kathrin Horstmann, christliche Lebensberaterin aus Bochum, hatte die Teilnehmerinnen ermutigt, die Entdeckungsreise zu den eigenen Lebensträumen anzutreten. Wer kennt nicht Träume in seinem Leben, die darauf warten, gelebt zu werden?

Einfühlsam und kompetent wurden die Teilnehmerinnen angeleitet, eigene Schritte zu erarbeiten, die einen Weg vom Traum zum Ziel möglich machen. Ermutigend war zu erkennen, dass Hindernisse, die auf diesem Weg immer wieder einmal auftauchen, uns nicht ausbremsen müssen, sondern mutig überwunden werden können. So gab es etliche Tipps und Hilfestellungen für die Umsetzung im Alltag auch mit eventuellen Umwegen. Denn: Umwege sind hilfreich, sie erweitern die Ortskenntnis!

Wer sich mit zu großen Wegetappen überfordert, ist gut beraten, so weit zu gehen, wie das Auge reicht. Von dort aus gibt es einen neuen Blick für die folgende Wegetappe. Manch eine Teilnehmerin hat Träume wiederentdecken können, die nun darauf warten, gelebt zu werden.

Mit großer Dankbarkeit schauen wir als Team auch in diesem Jahr zurück auf diese Seelsorgetage in Lemförde. Es waren drei Tage voller Begegnungen zwischen den Frauen und Begegnungen mit einem Gott, der präsent ist und immer wieder versucht, mit seinen Menschen in Kontakt zu kommen. Seelsorge verstehen wir Seelsorgerinnen als ein Hineindenken – Hineinfühlen – Hineinbeten in die Lebens- und Glaubensgeschichten der Teilnehmerinnen.

Die Seelsorgetage 2019 finden vom 07. – 10.03.2019 in Lemförde statt.

Gedanken und Sätze aus den Seelsorgetagen in Lemförde 2018

  • Träume werden lebbar und Ziele
  • Träume gehören zum Leben und können uns beflügeln
  • Lebe deinen Traum, es wird Wirklichkeit und wird fassbar
  • Träume sind keine Schäume, sie können erreichbare Ziele werden
  • Mit Zuversicht, ermutigt worden sein, konkrete Schritte zu gehen
  • Wer loslässt hat beide Hände frei
  • Gottes Wirken spüren
  • Festigung im Glauben
  • Ermutigung für neue Schritte

 

„Deine Seele – ein kostbarer Schatz“

Am Seminar vom 16. bis 18. März machten sich 54 Teilnehmerinnen auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Bibel. Gemeinsam mit der Referentin Anita Hallemann von der Bibelschule Brake erarbeiteten wir Bibelstellen zum Thema „Die Seele – ein kostbarer Schatz“.

Gott der Schöpfer hat uns eine Verantwortung für unseren Leib, unsere Seele und unseren Geist gegeben. Die Referentin zeigte durch die Frau in Sprüche 31 auf, wie wir uns ausgewogen um alle drei Bereiche kümmern können, damit unser Leben rund läuft.

Denn dann können wir auch Sorge für andere tragen. Am Samstag beschäftigten wir uns damit, wie wir uns in guter Art und Weise um andere Menschen kümmern können. Anita Hallemann verstand es mit gutem Humor, klaren Aussagen und lebensnahen Beispielen die Teilnehmerinnen anzusprechen und zu begeistern.

Im Gottesdienst am Sonntag entdeckten wir an Beispielen aus der Bibel Gottes liebevolles Handeln an Personen, die am Ende waren und in eine Krise geraten sind. Genauso kümmert sich Gott auch um uns, wenn wir es nicht einfach haben und uns Mut, Zuversicht und Kraft fehlen.

Besonders genossen die Frauen die sehr gute Küche im Haus Felsengrund und die Zeit für Gemeinschaft zwischen den Teilnehmerinnen. So manche schön gestrickte Handarbeit entstand und bei Spielen am Abend gab es fröhliches Gelächter.

Ermutigt und gestärkt durften die Teilnehmerinnen nach diesem Wochenende wieder in ihren Alltag zurückkehren.

Bärbel Völker

Zavelstein, Baden-Württemberg

Seelsorgetage auf Burg Zavelstein 2017

Vom 15. - 18.10.2017 trafen sich zehn Frauen im Haus Felsengrund (Bad Teinach - Zavelstein) zu persönlichen Seelsorgetagen. Anhand der Geschichte von Josef ging es um das Thema "Lebenskrisen". Wie ist ein Umgang mit (Lebens-)Krisen möglich, was kann hilfreich sein, um aus Krisen und Zweifeln heraus zu finden? Diese und andere Fragen bewegten die Frauen gemeinsam mit der Referentin Bärbel Völker. Im Folgenden ein persönlicher Bericht einer Teilnehmerin:

"Ich bin der Überzeugung, dass eine solche Veranstaltung für jede Frau, insbesondere, wenn sie in einer Krisensituation lebt oder auch eine oder mehrere bereits überwunden hat, eine große Hilfe zur Bewältigung ihres Alltags beinhaltet.

In dem relativ kleinen Kreis, der für dieses Thema auch beibehalten werden sollte (m.E. maximal 10 Frauen), fällt es vielleicht den Teilnehmerinnen nicht allzu schwer, über ihre persönlichen Probleme zu sprechen und sich auszutauschen. Auch die Schwierigkeiten und Nöte im Leben der anderen Frauen zu hören sowie deren Erfahrungen und Bewältigungsstrategien aufzunehmen,  sind sicher für die Teilnehmerinnen ein großer Gewinn für den eigenen Lebensweg. Wie wunderbar ist dann natürlich zu wissen, dass unser lieber Heiland mit uns durch unser Leben geht und uns jede Sekunde zur Seite steht. Ganz gleich, ob wir grad auf Wolken schweben oder in den Abgrund gestürzt sind. In unseren Seelsorgetagen empfand ich die Geschichte des Lebens von Josef, die uns durch die Tage begleitete, ganz besonders hilfreich. Josef musste traumatische Erlebnisse verarbeiten und kaum hatte er wieder guten Boden unter den Füßen, musste er durch die Intrige einer böswilligen Frau ins Gefängnis und wurde dort vergessen. Und dann kommt diese großartige Wende in seinem Leben, die aber auch notwendige Schritte, nämlich Vergebung in Vollendung, erfordert. Anhand dieser biblischen Geschichte konnten wir erarbeiten welche Möglichkeiten jede von uns hat, Problemen in vielfältiger Art zu begegnen. Unsere Referentin Bärbel Völker verstand es in sehr einfühlsamer Weise, jede Teilnehmerin in ihrer Einzigartigkeit zu begleiten und hilfreiche Strategien zur Bewältigung von schwierigen Lebensführungen zu entwickeln.

Ich kann von mir aus sagen, dass ich diese Seelsorgetage im Haus Felsengrund in Zavelstein für mich als rundum wohltuend empfand und reich gesegnet wieder in meinen Alltag zurückkehren konnte.

Einen besonderen Segen schenkte uns unserer himmlischer Vater natürlich auch in diesem wunderbaren Herbstwetter, das uns am Nachmittag schöne Spaziergänge in herrlicher Natur mit wunderschöner Herbstfärbung ermöglichte. Und nicht zuletzt sorgten die gute Verpflegung und die schönen Zimmer für einen überaus gelungenen Aufenthalt im Haus Felsengrund."

Ulrike Grünwald

Bärbel Völker

Impulstag für Frauen

Mehr als nur eine Idee!

Am 07.07.2017 trafen sich in Kassel zwölf Frauen aus unterschiedlichen Gemeinden und Arbeitsbereichen, um gemeinsam zu überlegen, wie die Arbeit des Forums Frauen im Fachbereich Familie und Generationen an Struktur und Kontur gewinnen kann. Es war ein Tag mit der Chance, ohne Begrenzungen und Vorbehalte zu denken und zu planen.

Unter  Einbeziehung der Leitsätze für die Arbeit des Forums Frauen und durch persönliche Lebens-, Glaubens- und Gemeindeerfahrungen kamen viele Gedanken und Ideen in Bewegung und zu Papier.

In den folgenden Wochen werden diese Ideen nun weiter in Gedanken und in entstehenden Konzeptionen bewegt und Schritt für Schritt umgesetzt.

Wir sind dankbar für einen Tag, der unseren Blickwinkel und das Denken erweitert und neue Möglichkeiten der gemeinsamen Arbeit aufgezeigt hat.

Annette Grabosch

90 Jahre Frauenarbeit im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

Das Christsein als Abenteuer erleben

Die Frauenarbeit im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ist 90 Jahre alt geworden. Das feierten 220 Frauen aus Baden-Württemberg und Bayern mit einem „besonderen Frauentag“ in Neu-Ulm.

Hauptrednerin war die katholische Ordensschwester Teresa Zukic (Weisendorf). Die Nonne aus der „Kleinen Kommunität der Geschwister Jesu“ ist durch Kindermusicals, Bücher und TV-Auftritte bekanntgeworden. Sie gab Tipps für ein erfülltes Leben als Christ und bezeichnete das Christsein als Abenteuer. Der Glaube könne das eigene Leben verwandeln. Sie empfahl fünf konkrete Schritte umzusetzen: mit sich selbst Freundschaft zu schließen, selbst zur Bibel zu werden, Gott zu loben, Ungewöhnliches gegen die Gewohnheit zu tun und Wunden heilen zu lassen. Eine der Teilnehmerinnen, Elisabeth Malessa (Feuchtwagen), sagte der GEMEINDE: „Wir haben eine sehr fröhliche, authentische Referentin erlebt, die den Herrn Jesus Christus von Herzen liebt und seine Liebe weitergeben möchte.“

Grußworte sprachen der Präsident des Bundes, Michael Noss (Berlin), die Referentin des Fachbereichs Familie und Generationen, Dagmar Lohan (Elstal), und die Ulmer Gemeindepastorin Ruth Greiner. Noss hob hervor, dass Frauen immer schon – recht selbstbewusst – im gemeindlichen Kontext gewirkt haben. Es sei ein längerer Weg gewesen, bis ihnen alle Dienste in der Gemeinde offen gestanden hätten. Es sei auch der beharrlichen und gemeindeorientierten Art der Frauen zu verdanken, dass dies dann so gekommen sei. Noss drückte seine Hochachtung darüber aus, dass die Frauenarbeit, die früher einmal eine selbstständige Einrichtung im Bund war, sich in den neuen Fachbereich Generationen Familie und Generationen eingebracht habe. Ein Preisrätsel, Blumenschmuck und kleine Geschenke gaben dem Tag eine besondere Note.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war das Anspiel von drei Frauen aus Ulm, das zum zweiten Vortrag der Ordensfrau passte. Beide trugen den Titel „Jeder ist normal, bis du ihn kennst“ und erntete viele Lacher im Publikum. Die Nonne rief dazu auf, damit aufzuhören, Mitmenschen und die Vergangenheit für das eigene Unglücklichsein verantwortlich zu machen. Es gelte vielmehr, die Gefühle zu steuern und Situationen neu zu bewerten. Workshops, die Möglichkeit zum Austausch und ein „Markt der Möglichkeiten“ rundeten das Frauentreffen ab.

Ein Artikel von Klaus Rösler (DIE GEMEINDE)

Frauentag zur Jubiläumsfeier 90 Jahre Frauenarbeit im BEFG

Am 6. Mai 2017 trafen sich über 50 Frauen aus Thüringen und Sachsen zum Frauentag in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Gera. Anlass dieses Frauentags war ein Jubiläum: 90 Jahre Frauenarbeit in unserem Bund. Man spürte sofort, wie sehr sich die Frauen über ein Wiedersehen freuten, schließlich hatte der letzte Frauentag schon 2009 in Schmalkalden stattgefunden! Und an diesem Festtag passte wirklich alles: herrliches Frühlingswetter, wunderbare Räumlichkeiten, köstliches Essen, zu Herzen gehende Lobpreismusik und zwei Referate von Elisabeth Malessa zum Thema „Gedanken“. Wie gut, dass wir einen Gott haben, der Gedanken des Friedens über uns hat und so mächtig ist, dass er nicht nur mit unseren Gedanken fertig werden kann, sondern sogar die Gedanken ganzer Völker wenden kann! Danke lieber Vater im Himmel, dass wir reich beschenkt nach Hause fahren durften. Und hoffentlich dauert es bis zum nächsten Frauentag nicht gar so lange!

Elisabeth Malessa

Neuigkeiten vom ökumischen Weltgebetstag der Frauen

Das Forum Frauen im BEFG gehört zu den zurzeit 12 kirchlichen Verbänden und Frauenorganisationen aus 9 unterschiedlichen Konfessionen, die Mitglied im Weltgebetstags-Komitee sind.

Einen aktuellen Bericht zu den Personalveränderungen im Komitee und den aktuellen Projekten 2017 und 2018 finden sie hier.

Ausserdem hat unsere Seite eine eigene Rubrik für den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen, auf der sie immer wieder Neuigkeiten und Informationen finden.

Das Reformationsprojekt im Christinnenrat - die frauengerechte Kirche

Reformation ist überall - FrauenPerspektiven

Eine frauengerechte Kirche ist für mich/uns wenn...

Frauengerechte Kirche
Dagmar Lohan, Referentin im Fachbereich Familie und Generationen
und Annette Grabosch, Sprecherin Forum Frauen im BEFG

Zum Reformationsjahr 2017 sind Frauen in ganz Deutschland eingeladen, diesen Satz auf einem Plakat zu vervollständigen. In Anlehnung an den Thesenanschlag Martin Luthers sollen sie sich allein oder als Gruppe vor der Kirchentür fotografieren und in eine Online-Bildergalerie hochladen.

Initiiert wird das internetbasierte Projekt vom Christinnenrat, einer ökumenischen Arbeitsgemeinschaft von Frauenverbänden und Gruppen auf Bundesebene, in der auch das Forum Frauen im BEFG durch Mona Kuntze vertreten ist.

Vor dem Hintergrund der vielen unterschiedlichen Veranstaltungen und Großprojekte, die sich auf die historisch bedeutsamen Orte des Reformationsgeschehens konzentrieren, möchte dieses Projekt aus der Perspektive von Frauen darauf aufmerksam machen, dass jede Kirche sich immer wieder reformieren muss. Schirmherrin des Projekts ist Dr. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirchen in Deutschland für das Reformationsjubiläum.

Lesen sie hier die aktuelle Pressemitteilung der Schirmherrin.

Als Mitarbeiterinnen des Forum Frauen im BEFG unterstützen wir das Projekt und laden alle Frauen ein, sich zu beteiligen und ihr Foto auf die Internetseite reformation.christinenrat.de hochzuladen. Hier gibt es auch weitere Hinweise, Leitfäden, Tipps und einen Vorschlag für eine Gruppenarbeit zum Thema.

Ziel des Projektes ist es, die Erneuerung der Kirchen im Geist ökumenischer Offenheit und die Zusammenarbeit zu fördern. Und auch das Thema der Geschlechtergerechtigkeit aufzugreifen und reformatorische Anliegen aus der Perspektive von Frauen zu sehen.

Weitere Informationen: www.christinnenrat.de/reformation-ist-ueberall-startseite

 

Studientag der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland

Ökumene bewegt Frauen - Frauen bewegen Ökumene

Am Freitag, 6. Mai 2016, trafen sich 85 Delegierte aus 20 Diözesanverbänden auf der kfd-Bundesversammlung (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland) in Mainz. Der vorausgegangene Studientag stand unter dem Thema „Ökumene“. Das  Forum Frauen im BEFG waren wurde durch Gisela Bullermann (Bielefeld) vertreten, die im Plenum von dem, was für uns als Baptisten grundlegend für Glauben und unserer Arbeit ist, berichtete. Am Nachmittag wurde das Positionspapier„Ökumene bewegt Frauen - Frauen bewegen Ökumene“ einstimmig von der kfd-Bundesversammlung verabschiedet. Weitere Infos finden Sie hier.

Rückblick - Seminar für Frauen in Zavelstein

Kränkungen: der Schmerz in der Seele

Dies war das Thema des Seminars vom 26. – 28.02.2016 das in Bad Teinach-Zavelstein stattfand. Hier  trafen sich 42 Frauen aus Baden-Württemberg, um sich mit diesem tiefgehenden Thema auseinander zu setzen.

Was bedeutet Kränkung eigentlich? Benutze ich diesen Ausdruck noch? Oder sage ich: „Ich bin verletzt. Ich bin beleidigt.“? 

Mit Kränkung wird die Verletzung eines Menschen in seiner Ehre, seinen Gefühlen, insbesondere seiner Selbstachtung bezeichnet. Eine Kränkung kann intensive Reaktionen hervorrufen: Angst, Schmerz, Scham, Wut. Ob etwas für uns eine Kränkung ist oder nicht, hängt davon ab, wie wir die Situation verarbeiten. Habe ich einen hohen Selbstwert, werde ich auch nicht so leicht gekränkt. Ist mein Selbstwert eher mager, bin ich viel anfälliger für Kränkungen.

Das war eine der Aussagen der Referentin Monika Riwar, die mit ihrer lockeren, tiefgründigen und temperamentvollen Art die volle Aufmerksamkeit auf sich und das Thema ziehen konnte. Mit Beispielen von Menschen aus der Bibel, aus ihrem eigenen Leben und einer Menge Fachwissen hat sie Anstoß für viele neue Denkansätze gegeben.

Woher aber nehme ich meinen Selbstwert? Das ist wohl für mich eine der wichtigsten Fragen an diesem Wochenende gewesen.

Ein wichtiger Themenpunkt war: In Christus bin ich, wer ich bin – in Christus bin ich verwurzelt. Wenn ich mir der Liebe Gottes gewiss bin, mich wertgeschätzt und angenommen weiß, dann können Menschen mich nicht so schnell kränken und verletzen.

„...weil DU teuer bist in meinen Augen und wertvoll und ich dich lieb habe“ aus Jesaja 43,4      
Ich wünsche mir, dass Gottes bedingungslose Liebe unseren Selbstwert zunehmen lässt, um unabhängiger und freier von der Meinung und Gefühlen anderer Menschen leben zu dürfen. Was für eine Freiheit! Wie wunderbar ist es, solches  Werkszeug fürs Leben in die Hand zu bekommen.

Christine Kress - Teilnehmerin der Freizeit

Malawireise 2016

Vom 5.-23. August 2016 besuchte Gisela Bullermann (li.) das südostafrikanische Land. Sie war vom Frauenbund der Baptist Convention of Malawi (BACOMA) zur Jahreskonferenz eingeladen. Danach war sie Teil der Reisegruppe des BEFG, die den Partnerbund besuchte.

Hier können Sie ihr Tagebuch lesen, Fotos anschauen und Sie finden einen Link zu Interviews, die auf der Malawireise entstanden sind.