Erntedankopfer 2017

Liebe Schwestern und Brüder,

in der Bibel gibt es zahlreiche Ereignisse, bei denen Essen eine zentrale Rolle spielt: So lässt Jesus am See Genezareth seine Jünger Lebensmittel verteilen. Zwei Brote und fünf Fische reichen für Tausende. Und schon während der Zeit der Wüstenwanderung versorgte Gott sein Volk durch das Manna täglich mit dem, was es zum Leben brauchte.

Das tut Gott auch heute noch – für uns. Zu Erntedank machen wir uns bewusst, wie reich er uns versorgt. Er schenkt uns weit mehr als unser tägliches Brot. Und wir teilen seine Gaben. Im Teilen und Verteilen nehmen wir auch Anteil.

In diesem Flyer stellen wir einige Projekte vor und laden Euch ein, diese mit Kollekten in den Gemeinden oder durch private Spenden zu unterstützen. Wir laden Euch zum Teilen ein.

Vielen Dank! Der Herr, der uns alle täglich mit dem versorgt, was wir zum Leben brauchen, segne Euch!

Pastor Christoph Stiba
Generalsekretär

Hier gibt es den Erntedankflyer 2017 als PDF zum Herunterladen.

Erntedank-Bundesopfer

P 11 004

In der Gemeinschaft sind Gemeinden stark. Als Bundesgemeinschaft realisieren die Gemeinden gemeinsam Aufgaben, die sie alleine schwer oder gar nicht schultern könnten, wie zum Beispiel Beratungsprogramme für Gemeinden, die Pastoren- und Diakonie-Ausbildung an der Theologischen Hochschule Elstal sowie das umfangreiche Seminarangebot an der Evangelisch-Freikirchlichen Akademie Elstal für die vielen Ehrenamtlichen aus den Gemeinden und vieles mehr. Diese umfangreiche Arbeit koordinieren wir in Elstal und Bad Homburg. So können die Gemeinden gemeinsam einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Finanziert wird die gemeinschaftliche Arbeit zu einem großen Teil durch sogenannte Bundesopfer-Spenden von Einzelpersonen und Gemeinden. Als gemeinsames Ziel für das Bundesopfer 2017 haben die Delegierten aus den Gemeinden 1,1 Millionen Euro festgelegt. Davon sind in der ersten Jahreshälfte erst rund 234.000 Euro eingegangen.

Jede Spende hilft der gemeinsamen Arbeit der Bundesgemeinschaft!

Volker Springer, kaufmännischer Geschäftsführer

Dienstbereich Mission

Der Dienstbereich Mission hilft Gemeinden,
   ihr eigenes Profil zu entdecken,
   die Gesellschaft wahrzunehmen, in der sie leben,
   Menschen herausfordernd zum Glauben einzuladen und
   ihr Gemeindeleben für alle Menschen zu öffnen.

Gemeindegründung und Evangelisation

P 41 110 | Bedarf 300.000 Euro

In unserem Bund soll ein Klima weiter wachsen, in dem Gemeindegründungen erfreulich normal sind. Aktuell gibt es 18 anerkannte Gemeindegründungsprojekte im BEFG, bei denen der Bund die „Mutter“ ist. Weitere Gründungen sind in Planung.

Das Thema wird auch von etablierten Gemeinden entdeckt: Die quirligen, kreativen und hoch motivierten Gründungsteams inspirieren – und fordern heraus. Durch die wachsende Vielfalt werden sehr unterschiedliche Menschen mit dem Evangelium erreicht. Darüber hinaus gibt es vermehrt Neugründungen bestehender Gemeinden, die in Existenznot geraten sind. Das Referat für Gemeindegründung begleitet, fördert und unterstützt solche Neugründungen. Besonders in den ersten Jahren ist eine Anschubfinanzierung sehr wichtig.

Der Dienstbereich Mission unterstützt die Ortsgemeinden zudem durch kreative und menschennahe Konzepte der Evangelisation wie zum Beispiel die Fotoevangelisation „Gottes geliebte Menschen“ oder die Veranstaltungsreihe „Schönen guten Abend“. Besonders nachhaltig ist das Angebot, sich für ein halbes Jahr mit einer Gemeinde auf den Weg zu machen: „Unterwegs auf Gottes Spur“. Der Prozess hilft, aus einer Gemeinde im Ort zu einer Gemeinde für den Ort zu werden und das Evangelium mit den Menschen der Umgebung zu teilen.

Gemeinden helfen Gemeinden 

P 41 500 | Bedarf 160.000 Euro

Als Bund haben wir die Aufgabe, die Gemeinden vor Ort zu stärken. Das geschieht durch geistliche Impulse, Beratung, Begleitung und eben auch durch finanzielle Hilfen. Konkret unterstützen wir vom Dienstbereich Mission Gemeinden, die missionarische Projekte umsetzen wollen und dafür zu wenig eigene Ressourcen haben. Oder wir fördern Konzepte, bei denen Gemeinden gemeinsam missionarische Herausforderungen annehmen und ihre jeweiligen Kräfte und Möglichkeiten bündeln. Zurzeit leiten wir Gelder an mehr als 25 Gemeinden weiter. Für Anträge auf Gelder aus dem Fonds „Gemeinden helfen Gemeinden“ gibt es ein ordentliches Verfahren und entsprechende Leitlinien.Dass Gemeinden sich gegenseitig helfen und unterstützen, war schon zu neutestamentlichen Zeiten ein wichtiges Kennzeichen für die verbindende Liebe und Solidarität untereinander!

Pastor Joachim Gnep, Leiter Dienstbereich Mission

German Baptist Aid

Chancen für Kinder

P 45 107 | Bedarf 110.000 Euro

In den Ländern Mittel- und Osteuropas sowie im Nahen Osten ist vielen Kindern der Zugang zu guter Schulbildung, außerschulischer Förderung und einer gesunden Ernährung verwehrt. Damit diese Kinder eine bessere Chance für ihren Start ins Leben bekommen, gibt es zahlreiche baptistische Initiativen und Projekte, die versuchen, diese Defizite auszugleichen.

In Rumänien zum Beispiel konnten Kinder mit Behinderung in eine Schule integriert werden, in Litauen Kinder und Jugendliche Nachhilfe erhalten und mit künstlerischen Mitteln eigene Talente entwickeln, und im Libanon wurden Konzepte zur Förderung von Kindern mit Lernbehinderung entwickelt, die landesweit betroffenen Kindern und ihren Eltern helfen. Auch viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen Unterstützung. Dieses Projekt verbessert die Chancen für Kinder in schwierigen Situationen.

Humanitäre Hilfe für Flüchtlinge

P 45 909 | Bedarf 200.000 Euro

In den letzten Monaten hören wir von immer neuen Kriegen und humanitären Katastrophen auf der ganzen Welt. Viele Menschen erfahren zurzeit unglaubliches Leid: Hunderttausende fliehen beispielsweise vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine, lassen ihre Heimat samt Hab und Gut in Angst vor dem Krieg hinter sich. Im Irak und in Syrien, wo die Bevölkerung schon seit Jahren unter gewalttätigen Auseinandersetzungen leidet, terrorisieren militante Milizen die Zivilbevölkerung. Viele Menschen werden aufgrund ihrer Religion und ihres Lebenswandels vertrieben oder ermordet. Die Gewalt und das Elend der Betroffenen machen uns fassungslos.

Durch ein ökumenisches Hilfsprojekt werden beispielsweise in Aleppo Menschen mit Lebensmittelpaketen unterstützt. Mit diesem Projekt kann 550 Familien für ein halbes Jahr geholfen werden. Die Not in der Stadt Aleppo ist immens. Die Hilfe durch die Christen in der Stadt setzt ein Zeichen der Hoffnung.

Birgit Fischer, German Baptist Aid (Europahilfe)

Dienste in Israel

Dienste in Israel nimmt als eine Einrichtung des Diakoniewerks Kirchröder Turm e.V. einen Auftrag des BEFG wahr und arbeitet somit stellvertretend für unsere Bundesgemeinschaft. Dienste in Israel trägt dazu bei, das Leitbild des BEFG zu verwirklichen, in dem es heißt: „Als Christen sind wir mit dem Judentum in besonderer Weise verbunden und als Deutsche besonders verpflichtet.“ Unser Ziel ist es, Brücken der Versöhnung in Israel zu bauen.

Die etwa 40 jungen Freiwilligen arbeiten vor Ort unter anderem in folgenden Projekten:

Volontärsarbeit im Givat Hashlosha

P 01  | Bedarf 20.000 Euro

In dieser Einrichtung in Petach Tikvah nahe Tel Aviv betreuen unsere Volontäre alte Menschen, die die Shoah überlebt haben.

Volontärsarbeit im Beit Aviv

P 02 | Bedarf 10.000 Euro

Im „Beit Aviv“ (Haus des Frühlings) in Jerusalem, einer Einrichtung der Organisation Alut, pflegen und betreuen unsere Volontäre Jugendliche und Erwachsene mit Autismus.

Unsere Mitarbeiterin vor Ort begleitet diesen physisch, vor allem aber psychisch herausfordernden Einsatz der jungen Leute durch Einzelgespräche, Hauskreise und Seminare.

Pastor Ralph Zintarra, Leiter Dienste in Israel

EBM INTERNATIONAL

Weltmission im Auftrag des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R

Hier geht es direkt zum Erntedankflyer von EBM INTERNATIONAL.

Gefährdete Kinder unterstützen

E 10400

Alle unsere Projekte in Lateinamerika, Afrika, Indien und der Türkei geschehen in enger Anbindung an unsere Gemeinden vor Ort. In unserer globalen Zusammenarbeit berufen wir uns gemeinsam auf Christus, um der Welt Gerechtigkeit, Erneuerung und Hoffnung zu schenken. Wir verpflichten uns, dieses Ziel auf der Grundlage der Gleichberechtigung, durch Teilen und Lernen, Geben und Nehmen zu erreichen. Das ist unsere Mission.

Fürsorge, Schule und Ausbildung sind lebensbestimmende Grundlagen für gefährdete Kinder und Jugendliche. Sie entscheiden, welche Zukunft ein Mensch hat und ob er das Leben eigenverantwortlich gestalten und entwickeln kann. Im Folgenden sind drei Beispiele, die den Segen deutlich machen, den Kinder und Jugendliche in unseren Projekten erfahren.

Viele unserer Partner in Afrika unterstützen die Arbeit an Grund- und weiterführenden Schulen. Allein die Baptist Convention of Sierra Leone (BCSL) ist Träger von mehr als 40 Schulen. Wir unterstützen diese Bildungsarbeit finanziell und freuen uns, dass in diesem Jahr mit Katrin Kruse eine Missionarin in das Land ausreist, die sich in der Fortbildung von Lehrenden einbringt.

Kinder sind immer die Leidtragenden in den Elendsvierteln Lateinamerikas. Kriminalität, Armut und Missbrauch prägen ihr Leben. In vier Sozialzentren bekommen 900 von ihnen Hilfe. Sie werden rundum betreut und erfahren Gottes Liebe. Programme wie Kinderarmenspeisung, Vorschule, Krankenversorgung, Musik, Sport und Schulnachhilfe verändern ihr Leben.

EBM INTERNATIONAL unterstützt in Indien unsere Partner in ihrer Arbeit mit 14 Kinderheimen. Hier finden Kinder ein Zuhause, die aus sehr schweren Verhältnissen kommen. Viele von ihnen haben keine Eltern mehr. Neben Liebe und Fürsorge bekommen sie hier die Chance auf einen Schulbesuch und können später eine Ausbildung machen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Arbeiten mit einer Spende zu Erntedank unterstützen. Sie helfen damit, dass sich unsere Vision erfüllt: Gottes verändernde Liebe teilen, damit Menschen in Hoffnung leben.
      
Pastor Christoph Haus, Generalsekretär EBM INTERNATIONAL

Empfehlung Spenden-Verwendung 2017

Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht über die Empfehlungen der Bundesgeschäftsführung für die Verwendung der Kollekten im Jahr 2017 nach Erntedank.

Verwendung der Spenden Spende für
Ostern Bildungsarbeit des Bundes:  BEFG
Theologische Hochschule Elstal und 
Evangelisch-Freikirchliche Akademie Elstal
1. Advent Weltmission EBM INTERNATIONAL
Weihnachten Not in der Welt (konkrete Empfehlungen folgen) BEFG
Konkrete Empfehlungen folgen EBM INTERNATIONAL
Brot für die Welt Brot für die Welt

Alle  Spendenkonten  werden  bei  der  Spar-  und  Kreditbank  Ev.-Freik.  Gemeinden  Bad  
Homburg eG (SKB) geführt (BIC: GENODE51BH2).  Bitte geben Sie bei allen Überweisungen neben Ihrer Gemeindenummer auch die Projektnummer im Verwendungszweck an.

Hinweis für alle Projekte:

Falls für ein bestimmtes Projekt mehr Spenden eingehen als benötigt, werden wir das Geld in einem
ähnlichen Projekt verwenden.

IBAN-Nummern

BEFG:       DE14 5009 2100 0000 0333 08

Dienste in Israel:     DE45 5009 2100 0000 3003 73

EBM:  DE69 5009 2100 0000 0468 68

Online spenden

Hier können Sie an den Bund bequem online spenden. Bei „eigener Zweck“ können Sie die Projektnummer selbst angeben.

Hier können Sie an die EBM INTERNATIONAL online spenden.