Engagement

Diakonie, Bewahrung der Schöpfung, Vernetzung

Johann Gerhard Oncken, der 1834 in Hamburg die erste deutsche Baptistengemeinde gründete, lebte nach dem Leitspruch „Zur Ehre Gottes und zum Wohle der Menschen“. Sich aus dem christlichen Glauben heraus füreinander, für Andere und für die Schöpfung einsetzen – das spielt noch heute eine bedeutende Rolle für Baptistinnen und Baptisten. Sie engagieren sich in den Gemeinden vor Ort, in ihrer Nachbarschaft und gemeinsam im Bund.

Baptistinnen und Baptisten bezeugen ihren Glauben an den barmherzigen Gott in Wort und Tat. Auf vielfältige Weise predigen sie das Reich Gottes und laden Menschen zum Glauben ein. Mit Kindergärten, Angeboten für Geflüchtete oder Obdachlose, Winterspielplätzen, Hausaufgabenhilfe, Beratung in schwierigen Lebenslagen und vielem mehr nehmen Gemeinden ihren diakonischen Auftrag wahr und praktizieren Nächstenliebe. Darüber hinaus machen sich überregionale Initiativen stark für Multiple-Sklerose-Erkrankte oder für Opfer von Menschenhandel. Sie fördern den interreligiösen Dialog und die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele. Eigenständige baptistische Diakoniewerke unterhalten Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen, Hospize und Beratungsstellen. Der Bund ist ökumenisch und international vernetzt – er unterstützt soziale und diakonische Projekte in aller Welt und leistet Katastrophenhilfe.