Fördergelder für Gemeinden und Projekte

In vielen Gemeinden gibt es gute Projekte und Ideen, die am Geld scheitern. Das ist oft sehr schade - und nicht alternativlos! Vielen ist gar nicht bewusst, was alles nicht nur förderungswürdig ist, sondern auch förderfähig. Deshalb gibt es diese Homepage und einen Arbeitskreis, um aufzuklären und zu ermutigen.



Aktuelles

AmPuls Konferenz: Am Freitag, 24.01.2020, findet von 14:00- 17:30 Uhr das Forum Diakonie in der EFG Hagen statt. Thema: Gutes tun mit Fördergeldern – Fördermöglichkeiten für diakonische Projekte in den Gemeinden, mit Almut Siodlaczek und Daria Kraft . Weitere Informationen und Anmeldung: www.baptisten.de/ampuls 

Ein Förderprogramm, das für viele Gemeinden interessant sein könnte, die sich im Migrationsbereich engagieren: Es geht um niederschwellige Integrationskurse für Frauen mit einer Förderung von 1.500 Euro pro Kurs. Dieser ist für 10 Frauen und für 37 Zeitstunden vorgesehen. Die formalen Anforderungen sind unkompliziert. Antragsfrist ist Mitte Januar für 2020.



Übersicht Finanzquellen

Kommunal/Lokal

„Aktion: Neue Nachbarn“

Die örtlichen Job-Center fördern die Integration von Langzeit-Arbeitslosen z.B. durch einen 1-€-Job, einen geförderten Arbeitsvertrag nach § 16 e SGB II ( 2 Jahre Förderung mit 75 bzw. 50 %) oder § 16 i SGB II (5 Jahre Förderung von 100 % bis 70%). Dadurch gibt es die Möglichkeit, mit einer Verknüpfung von 1-€-Job-Stellen und 16e + i-Stellen ein komplettes Projekt zu realisieren z.B. ein Begegnungs-Cafe.
Download Broschüre 1 
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Das „Kommunale Integrations-Zentrum“ (KI) unterstützt die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer. Hier werden sie beraten, die Mitarbeiter des KI fungieren als „Lotse“ in der Verwaltung. Über die Möglichkeiten, Fördermittel zu beantragen, wird informiert. Förderanträgen werden angenommen und weitergeleitet.

Integrationspauschale für Flüchtlinge – die Kommunen erhalten vom Bund für jeden Flüchtling eine sogenannte Integrationspauschale zur freien Verwendung.  z.B. hat die Stadt Wuppertal aus diesen Mitteln ein Förderprogramm für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit aufgelegt, woraus z.B. „niederschwellige Sprachkurse mit Kinderangebot“ (eine Entlastung bei der Kindergarten-Platz-Situation), Finanzierung eines Festes oder Ähnliches finanziert werden.

Sponsoren, z. B. Unternehmen vor Ort, Sparkassen und Banken, Supermärkte

Crowdfunding

Ideenwettbewerbe/Bürgerbudgets
In den Städten gibt es verschiedenste Plattformen, wie Geld gesammelt wird, um der Stadt Gutes zu tun. Z.B. in Wuppertal verteilen die Stadtwerke Punkte an die Kunden, die wiederum ihre Punkte auf Projekte verteilen dürfen.

Lokale/Kommunale Förderprogramme für Initiativen und Projekte (z.B. KLI Havelland)
Gut-für-Wuppertal ist eine Spendenplattform für das Gemeinwohl der Stadt – von www.betterplace.org (größten Online-Spendenplattform) und der Stadtsparkasse.

In anderen Städten finanzieren die Sparkassen in Eigenregie verschiedene soziale Projekte in der Stadt.

Diakonie

Caritas/Katholisches Bildungswerk