Hintergrundinformationen

Woher wir kommen (Geschichte)

Es gibt zwei historische Wurzeln des Diakonats im BEFG: Die Diakonissen der baptistischen Mutterhausdiakonie, die in vielfältigen Berufen tätig sein konnten, und die Gemeindeschwestern, die in den Ortsgemeinden z.B. alte und kranke Geschwister versorgten. 1979 entstand aus der Gemeindeschwesternwoche der Konvent der Gemeindediakoninnen, in den auch Frauen aufgenommen wurden, die im Kontext des BEFG in sozialen Berufen tätig waren. Damit waren zugleich ein Aufbrechen der vertrauten Erwartungen und eine große Vielfalt von Anstellungsformen, Tätigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten im diakonischen Dienst verbunden. In den 90er Jahren öffnete sich der Konvent für Männer und wurde 1999 zum Konvent der Diakoninnen und Diakone. Die Einführung des Diakonats als Ordinierter Dienst im BEFG und die kirchenrechtliche Gleichstellung der Diakoninnen und Diakone mit den Pastorinnen und Pastoren erfolgte 2003. (gekürzt aus „Der diakonische Dienst als geistliches Amt im BEFG“)

Diakoninnen und Diakone im BEFG

Rund 60 Diakoninnen und Diakone arbeiten in Gemeinden des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

Zur Ausbildung gehört in der Regel der Abschluss in einem staatlich anerkannten sozial-pädagogischen oder sozial-pflegerischen Beruf und eine abgeschlossene theologisch-diakonische Ausbildung. Die Theologische Hochschule Elstal bietet einen entsprechenden Masterstudiengang Freikirchliche Diakonie an.

Das Berufsbild der Diakoninnen und Diakone wurde 2017 in einem Text „Der diakonische Dienst als geistliches Amt im BEFG“ beschrieben.