Hungerkatastrophe im Südsudan

Lokale Baptistengemeinde verteilt Nahrungsmittel an Flüchtlinge

Wie in den letzten Wochen in den Nachrichten berichtet wurde, drohen mehreren Ländern Ostafrikas sowie dem Jemen große Hungerkatastrophen. Viele Anfragen haben den BEFG erreicht, wie den Menschen vor Ort geholfen werden kann. Mit den bereits eingegangenen Spenden und finanzieller Unterstützung weiterer internationaler baptistischer Partner wird das erste Projekt gefördert.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Südsudan im vergangenen Jahr haben neben der Flucht zehntausender Menschen auch dazu geführt, dass Kleinbauern ihre Felder nicht mehr bestellen konnten, weil sie zerstört wurden oder das Saatgut fehlte. Nun sind die Lebensmittel knapp. Canadian Baptist Ministries (CBM), bewährter internationaler Partner des BEFG, arbeitet mit einer lokalen Baptistengemeinde zusammen, die Kontakt zu verschiedenen Flüchtlingscamps hat. Die bisher beim BEFG eingegangenen Spenden und Gelder weiterer internationaler Partner ermöglichen jetzt die Verteilung von Nahrungsmitteln.  „Wir danken der Gemeinde und den Spendern, dass sie uns mit diesem Projekt helfen. Als wir hier angekommen sind nach der Flucht aus unserer Heimat hatten wir nichts. Mit den Decken, Moskitonetzen und den Nahrungsmitteln, die wir erhalten haben, wird der Aufenthalt im Camp besser“, so eine der unterstützten Frauen bei einer vergleichbaren Hilfsaktion von CBM im Vorjahr.

In einem Flüchtlingscamp in Narus werden zunächst vor allem Familien mit kleinen Kindern versorgt, schwangere oder stillende Mütter, alte Menschen oder Menschen mit Behinderung. Sie erhalten Nahrungsmittelpakete, bestehend untern anderem aus Maismehl und Bohnen, sodass sie sich einige Zeit selbst versorgen können.

Über das Hilfswerk des australischen Baptistenbundes hat der BEFG darüber hinaus Kontakte in andere betroffene Regionen, wie Kenia, Uganda, Somalia oder den Jemen. Weitere Hilfsmaßnahmen in diesen Regionen werden derzeit geprüft.

Spenden können auf das Konto des BEFG, IBAN: DE14 5009 2100 0000 0333 08, mit dem Verwendungszweck „P 45005 Hunger in der Welt“ überwiesen werden.
Falls mehr Spenden eingehen als weitergeleitet werden können, werden die Gelder in ähnlichen Projekten zur Hungerbekämpfung investiert. Vielen Dank.

Ein Artikel von Stefanie Desamours